Richtlinien für die Prana-Anwendung

Prana-Heilung soll die herkömmliche, allopathische Medizin nicht ersetzen, sondern ergänzen. Bei schwerer Krankheit oder Fortbestehen der Symptome sollten sofort ein Arzt und ein zertifizierter Prana-Anwender hinzugezogen werden.

Prana-Anwender…

  • sind keine Ärzte oder Heilpraktiker, aber Ärzte und Heilpraktiker können Prana-Anwender sein.
  • stellen keine medizinischen Diagnosen.
  • verschreiben keine Medikamente und/oder medizinische Behandlungen.
  • mischen sich nicht in die medizinische Behandlung oder Medikamenteneinnahme ein.

Rechtssicherheit für Prana-Anwender die nicht Arzt oder Heilpraktiker sind

Mit Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 02. März 2004 (AZ: 1 BvR 784/03), ist für geistiges und spirituelles Heilen keine Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz erforderlich.
Der Geistheiler darf sogar die Hände auflegen um die Selbstheilungskräfte des Klienten durch Übertragen von positiver Energie allgemein und auf Zielorgane zu aktivieren. Dies gilt insbesondere für den Prana-Anwender, der ja den Patienten nicht berührt.

Ärztliche Fachkenntnisse über Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie sind nicht vorausgesetzt erforderlich, aber in einem bestimmten Rahmen durchaus sinnvoll.
Deshalb sollte jeder Prana-Anwender auch die Möglichkeiten weiterführender Ausbildung bis hin zum Associate Pranic Healer – APH für sich prüfen.
Wichtig ist die charakterliche Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln.

Was darf der Prana-Anwender nicht:

  • Diagnosen stellen
  • Medikamente verschreiben
  • Medizinische Geräte verwenden
  • Heilversprechen abgeben
  • den Klienten vom Besuch eines Arztes oder Heilpraktikers abhalten

Im Zweifelsfall, oder wenn nach dreimaliger Prana-Anwendung keine Verbesserung eintritt, soll der Prana-Anwender dem Klienten raten einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, eventuell auch noch vorher einen erfahrenen Prana-Anwender APH bzw. mit Prana-Anwendungen vertrauten Arzt oder Heilpraktiker hinzuziehen.

Veröffentlichungen

Schriften über Strategien für körperliche, energetische, emotionale, mentale und spirituelle Gesundheit

Strategien für eine gesunde Wirbelsäule

Patricia Gulde

Prana-Anwender machen schon zu Beginn ihrer Ausbildung eine bemerkenswerte Erfahrung: Verspannungen und Schmerzen im Rücken können sich ganz plötzlich auflösen, wenn das vordere und rückwärtige Solarplexus-Chakra gründlich gereinigt werden. Diese Beobachtung macht deutlich, wie sehr sich emotionale Stauungen auf die Wirbelsäule auswirken. Auch die Lebensenergie folgt dem Weg des geringsten Widerstandes, um alle Körperbereiche zu versorgen. Stößt sie auf Hindernisse, verändert sie ihren Fluß und bewegt sich um den Stau herum. Und da die Materie dem Energiefeld folgt, können sich so Muskelverkrampfungen, -verkürzungen und Gelenkblockierungen entwickeln.

Geht der von häufigen Rückenschmerzen Geplagte zum Orthopäden, wird nicht selten weder im CT noch im MRT eine Ursache ausfindig gemacht. Haben sich die Leiden dann als Ischialgie, oder Bandscheibenvorfall manifestiert, kommen Schmerzmittel, manuelle Therapie und Operation zum Einsatz. Sehr häufig ist der Nutzen von Operationen, bei denen Wirbel versteift werden gering. Schmerzen, deren mentale, emotionale oder organische Ursachen nicht erkannt und behandelt werden, lassen sich nicht „wegoperieren“. Andererseits gibt es mitunter auch sichtbare Befunde, die in bildgebenden Verfahren ausgeprägte Degenerationsprozesse oder Wirbelanomalien zeigen, ohne daß der Patient Schmerzen verspürt.

Wer seinen schmerzenden Rücken allein dem Therapeuten überlässt und ungünstige Gewohnheiten nicht verändert, wird kaum Heilung erfahren. Mit dem Erkennen der eigentlichen Ursachen, daraus abgeleiteten Therapiemethoden und einem beständigen Bemühen des Betroffenen ist Schmerzfreiheit auch nach jahrelangen Beschwerden möglich. Besser ist es natürlich, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen und seinen Bewegungsapparat liebevoll und regelmäßig zu konditionieren.

Die Wirbelsäule wird in 5 Bereiche unterschieden:

1 Der Zervikal- oder Halswirbelbereich besteht aus sieben Wirbeln. Er ist die Brücke zwischen Kopf und Rumpf und wird vom Halschakra kontrolliert. Es ist das Chakra des konkreten Denkens, der höheren Kreativität und der Kommunikation. Der Halswirbelbereich ist jeder Teil der Wirbelsäule mit der höchsten Flexibilität. Andererseits trägt er im Wesentlichen die Last des Kopfes. Demnach wäre bei Beschwerden folgenden Fragen auf den Grund zu gehen:

Wie flexibel bin ich in meinem Denken? Bin ich zu kopflastig oder manchmal sogar halsstarrig? Worüber mache ich mir zu viele schwierige Gedanken? Versuche ich alles mental unter Kontrolle zu behalten? Werte ich mich sich selbst intellektuell ab, habe Angst vor Neuem, Unbekannten oder kann mich vielleicht nicht demütig zeigen, kann es schwierig für mich werden, den Kopf zu neigen oder zu drehen.

Mit Hilfe der Prana-Psychotherapie, Meditation, sanften Atemübungen und dem bewussten Loslassen mentaler und emotionaler Blockaden lassen sich Verspannungen im Halswirbelbereich und der Nackenmuskulatur sehr gut lösen.

Ein ganz wichtiger Aspekt für eine entspannte HWS ist auch die richtige Sitzposition am Arbeitsplatz. Sind Tastatur oder Bildschirm zu hoch oder zu niedrig positioniert, verkrampfen sich Hals- und Nackenmuskulatur schnell. Der empfindliche HWS-Bereich mag keine Zugluft, liebt Wärme und des Öfteren eine Einreibung mit Magnesiumchlorid.

2 Die Brustwirbelsäule besteht aus zwölf Wirbeln. Sie schützt unsere inneren Organe und wird vom Herzchakra und Solarplexuschakra beeinflusst. Die BWS ist jene Region, deren Stabilität vor allem auf Zuneigung, Rückhalt und harmonischen Beziehungen beruht. Strukturell hat sie keinen Grund weh zu tun. Sie ist von den Rippen gut sortiert und festgehalten. Festgefahrene emotionale Blockaden und Beziehungsprobleme können ihre Funktion jedoch aus dem Gleichgewicht bringen. Eine gestaute Leber oder Gallenblase und der Zustand der Bauchspeicheldrüse haben großen Einfluss auf die Brustwirbelsäule. Andererseits können blockierte Brustwirbel Herzbeschwerden oder Magenschmerzen verursachen.

Bei wiederkehrenden Schmerzen trotz Pranabehandlung und manueller Therapie muß besonders auf die Entgiftungsorgane geschaut werden. Leberbelastungen auf Grund falscher Lebens- und Essgewohnheiten, Pestizidbelastungen und Stress sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Regelmäßige Entgiftung ist für die Selbstregulation von großer Bedeutung. Diese kann hervorragend mit der fortgeschrittenen Technik zur Reinigung der inneren Organe über das Solar Plexus unterstützt werden.

Um die Brustwirbelsäule gesund zu erhalten ist es wesentlich, sich von Verurteilungen und nachtragenden Gedanken frei zu machen. Anhaltende Gefühle des Grolls sich selbst und anderen gegenüber müssen überwunden werden. Es tut gut, Gefühle von ständig empfundener Ungerechtigkeit und Ohnmacht loszulassen und im Rahmen seiner Möglichkeiten liebevoll und selbstbestimmt zu handeln. Regelmäßige Vergebungspraxis und die Zwei-Herzmeditation unterstützen diesen Prozess. Gelingt es, ein „sich verströmen“ in natürliche Ausstrahlung und Wärme zu verwandeln, Herzlichkeit und Freundlichkeit zu pflegen, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu kultivieren, trägt dies zur Entspannung der Brustwirbelsäule und der inneren Organe bei. Manchmal will auch das „sich entspannen“ und „genießen können“ erst erlernt werden. Das Mitteilen von Gefühlen und Entwickeln von liebevoller Güte und Sanftmut löst Blockaden in Herz- und Solarplexuschakra und damit auch Verkrampfungen im Brustwirbelbereich auf.

3 Fünf Wirbel bilden die Lendenwirbelsäule

Sie wird vom Solarplexus-Chakra, dem Meng Mein Chakra, dem Nabel- und Wurzelchakra beeinflusst. Beschwerden in diesem Bereich gehen häufig auf Unsicherheiten in der materiellen Ebene zurück. Mögliche Fragestellungen wären: Habe ich eine solide Basis oder habe ich Angst meine Arbeit oder Aufträge zu verlieren, Schulden nicht bezahlen zu können oder mir keinen Urlaub leisten zu können?

Bei dauerhaften Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen oder wiederkehrenden Ischialgien sollte auch eine Sanierung des häufig anzutreffenden entzündeten oder verschlackten Darmes in Betracht gezogen werden. Zahlreiche Fehlhaltungen entstehen auf Grund krankhafter Veränderungen des Darmes. Für eine begleitete Reinigung und Ausheilung des Darmes ist die Behandlung durch einen ausgebildeten F.X.Mayr-Arzt sehr zu empfehlen. Bezeichnenderweise gehen sowohl Probleme des Dünndarms wie der Lendenwirbelsäule, psychosomatisch betrachtet, auf anhaltende Gefühle des Mangels und der fehlenden Unterstützung zurück. Ein mangelhaft arbeitender Darm wiederum kann für den Knochenstoffwechsel wichtige Nährstoffe nicht mehr aufnehmen und bestimmte Aminosäuren, die für das psychische Wohlbefinden von Bedeutung sind, nicht mehrausreichend herstellen. Ein „vergifteter“ Darm kann psychisch krank machen und Depressionen auslösen. Da wir bei Depressionen ein schwaches Wurzelchakra vorfinden, fehlt auch die energetische Nahrung für die Wirbelsäule. Eine komplexe Strategie aus naturheilkundlichen Maßnahmen und Pranaheilung hilft auch hier, die Beschwerden rasch und dauerhaft zu lindern.

4 Der Kreuzbeinbereich hängt mit den Beckenknochen zusammen und schützt die Fortpflanzungsorgane. Blockierungen in diesem Bereich lösen häufig bis in das Bein ausstrahlende Ischias-Beschwerden aus. Sie können auf einen Beckenschiefstand, chronische Verstopfung und sexuelle Selbstabwertung zurückzuführen sein. Ein energetischer Ausgleich des Beckenschiefstandes. Die Stärkung von Nabel-, Sexual- und Wurzelchakra sowie die Wertschätzung der Sexualenergie als Lebens- und Erneuerungskraft helfen Beschwerden im Kreuzbein zu überwinden.

5 Bei Problemen im Steißbeinbereich spielen häufig existenzielle Grundbedürfnisse eine Rolle. Ist das Wurzelchakra zum Beispiel auf Grund eines Traumas, verbunden mit der Angst das Leben zu verlieren, geschwächt, können Schmerzen im Steißbein auftreten. Es gibt viele Möglichkeiten das Wurzelchakra als Basis einer stabilen Wirbelsäule zu stärken. Eine Psycho-Prana-Behandlung mit der Absicht traumatische Gedankenformen aufzulösen, und Chakra Atmung unterstützen auch hier den Heilungsprozess.

Bei allen Problemen in der Wirbelsäule wirkt neben der klassischen Psycho-Prana- Behandlung der oberen Chakren auch eine Auflösung der zugrunde liegenden destruktiven Gedankenformen aus dem jeweiligen Wirbelbereich. Regelmäßige Pranabehandlung der für die Wirbelsäule relevanten Chakras und der betroffenen Strukturen, Chakra- und Porenatmung sowie unterstützende Affirmationen können den Heilprozess enorm beschleunigen.

Das Barfußlaufen im Freien, die Arbeit mit Pflanzen oder ausreichende Bewegung in der Natur, eine geregelte ausfüllende Arbeit, sanftes Yoga , Qi-Gong und viele andere Körper-Übungssysteme ,halten unsere wichtigste Stütze gesund und ernähren das Wurzelchakra als Basis der Wirbelsäule. Sportarten, die einseitige Belastungen, ruckartige Bewegungen und Stauchungen der Wirbelsäule mit sich bringen, sollten bei häufigen Rückenschmerzen nicht ausgeübt werden. Dazu gehören zum Beispiel Tennis, Hand- und Basketball, Golf, Gewichtheben und Surfen. Die richtige Schlafposition auf einer nicht zu weichen Matratze ohne Federkern ist ein weiterer Faktor für die Rückengesundheit. Bewusstes aufrechtes Gehen und Sitzen, wie auch während der Meditation stärken die Rückenmuskulatur.

Die Wirbelsäule steht wie die Säule in der Architektur für Stabilität und Schutz des Baukörpers sowie die Fähigkeit eine Last zu tragen und ableiten zu können, auf physischer wie auf seelischer Ebene.

Habe ich Beschwerden in der Wirbelsäule, so lehren mich diese meine Ängste loszulassen, Vertrauen aufzubauen, inneren Halt, Aufrichtigkeit, Dynamik und Flexibilität zu entwickeln. Wenn ich die Erfahrung mache, daß sich Rückenschmerzen durch liebevolle Arbeit mit meinem Körper, meinem Geist und meinen Emotionen auflösen, kann ich mir bis ins hohe Alter einen beweglichen und schmerzfreien Rücken erhalten.

Ab dem Zeitpunkt, wo ich mein Leben entschlossen in die Hand nehme, an meine Bestimmung glaube, Zuneigung und Liebe zu mir selbst, meinen Nächsten und zum Höchstgöttlichen Sein entwickle, mich weder hängen lasse noch starr und streng bin, mich weder krumm mache noch verbiege, um es allen recht zu machen, wird mir meine Wirbelsäule Halt und Beweglichkeit verleihen.

Kopf (Schmerz) frei

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Im Volksmund verbreitete Aussprüche wie: “Das bereitet mir Kopfzerbrechen“, „Mir schwirrt der Kopf“ oder „Mir brummt der Schädel“ machen deutlich, dass Stress, Überlastung, mentale und emotionale Anspannung häufige Ursachen für den sogenannten primären Kopfschmerz sind, welcher auch als Spannungskopfschmerz bezeichnet wird. Dieser kann schleichend oder ganz plötzlich beginnen. Manchmal gibt es zusätzliche Auslöser wie Flüssigkeitsmangel, Schlafmangel, Bewegungs- und Sauerstoffmangel.

Häufig kommt es zu Stauungen des Energieflusses, welche beim Scanning der Aura des Kopfes deutlich zu spüren und durch gründliche Pranabehandlung der betroffenen Bereiche gut aufzulösen sind. Spannungskopfschmerzen lassen häufig bereits während oder im Anschluss an die Pranabehandlung nach. Hilfreich ist, wenn die Betroffenen ihren Schmerz lokalisieren können. Die Nervenzellen des Gehirns sind nicht schmerzempfindlich. Der Kopfschmerz wird durch die Schmerzrezeptoren, welche in den Hirnhäuten und entlang der hirnversorgenden Gefäßbahnen lokalisiert sind wahrgenommen.

Selbst wenn der Schmerz direkt im Kopf auftritt, müssen während der Pranaanwendung auch Körperbereiche mitbehandelt werden, welche den Energiefluss zum Kopf maßgeblich mitbeeinflussen. Häufig sind dies durch muskuläre Verspannungen im Kieferbereich, der Halswirbelsäule, dem Schulter- und Nackenbereich ausgelöste Blockaden. Manchmal kann ein starker Druck unter den Augen Auslöser von Kopfschmerzen sein, welcher nach gründlicher Reinigung der Augen nachlässt.

In jedem Fall entlastet eine intensive Reinigung und sanfte Energetisierung des Solarplexuschakras und der Leber den Betroffenen spürbar. Neben der Auflösung emotionaler Anspannung wird durch diesen Schritt der Stoffwechsel angeregt, wodurch kopfschmerzauslösende Toxine, welche den Körper belasten, schneller ausgeschieden werden.

Tritt der Kopfschmerz häufiger nach dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels oder der Einnahme eines Medikamentes auf, hilft eine zusätzliche Pranabehandlung des Magens und des gesamten Verdauungstraktes. Während das auslösende Lebensmittel gemieden werden kann, sollten lebensnotwendige und manchmal nebenwirkungsreiche Medikamente vor der Einnahme mit Hilfe der Pranaheilung gereinigt werden.

Menschen, welche bei Stress schnell mit Kopfschmerz reagieren, kann durch eine Psycho-Prana-Anwendung gut geholfen werden. Regelmäßige Atemübungen, einfache Entspannungsmeditationen und Muskelentspannungsübungen sind wirksame Methoden den Spannungskopfschmerz allmählich zu beseitigen.

Zusätzlich helfen kühlende ätherische Öle, die eingeatmet oder sanft am Kopf einmassiert werden, sowie Einreibungen und Entspannungsbäder mit Magnesiumchlorid. Manchmal wirkt auch ein Wärmekissen im Schulter- und Nackenbereich wohltuend.

Um die Durchblutung im Kopf anzuregen wirkt ein starker Kaffee vor allem dann gut, wenn es ansonsten keinen übermäßigen täglichen Kaffeekonsum gibt. Aber auch der Entzug von Koffein kann anfangs Kopfschmerz auslösen. Hier hilft viel Wasser trinken, Bürstenmassagen, Wechselduschen, Reibesitzbäder und durchblutungsanregende Anwendungen wie die Meisterheilungstechnik während der Pranabehandlung. Empfindliche Menschen reagieren manchmal auf klimatische Veränderungen und starken Luftdruckwechsel mit Kopfschmerzen. Diese sind meist nur vorübergehend und ebenfalls mit Pranabehandlungen gut zu lindern.

Neben den am häufigsten auftretenden primären Kopfschmerzen, welche keine direkte organische Ursache haben, gibt es sekundäre Kopfschmerzen, denen eine körperliche Störung zugrunde liegt.

Manche Frauen sind besonders vor und während ihrer Periode durch Hormonschwankungen von Kopfschmerzen geplagt. Eine Pranaanwendung einige Tage vor Beginn der Regel und die Einbeziehung der Hormondrüsen, insbesondere der Keimdrüsen und ihrer relevanten Energiezentren wie das Ajnachakra und das Sexualchakra reduzieren die Schmerzen deutlich. Chronisch auftretende sekundäre Kopfschmerzen bedürfen einer ärztlichen Diagnose. Dazu gehören beispielsweise Kopfschmerzen, welche durch Blutdruckschwankungen, insbesondere durch zu hohen Blutdruck ausgelöst werden. Dort treten häufig Schmerzen und Stauungen im Hinterhauptbereich auf. Hier kann zusätzlich die Pranabehandlung bei Bluthochdruck zum Einsatz kommen, wobei dem Meng Mein Chakra, der gesamten Wirbelsäule und dem Hinterkopfnebenchakra besondere Aufmerksamkeit gilt. Kopfschmerzen welche mit Sehstörungen, starker Übelkeit und Erbrechen oder Nackensteife einhergehen, müssen dringend ärztlich diagnostiziert und behandelt werden. Sofortige medizinische Klärung ist auch bei Schmerzen nach Kopfverletzungen geboten.

Migräneschmerzen werden oft als mittelschwer bis heftig empfunden, sind häufig chronisch und können unbehandelt mehrere Tage andauern. Kennzeichnend sind einseitige Spannungszustände im Kopf, Übelkeit und eine erhöhte Licht- und Lärmempfindlichkeit. Manchmal klagen die Betroffenen über Sehstörungen und Kribbeln in Armen und Beinen. Eine regelmäßige Pranabehandlung über einen Zeitraum von 3 Monaten, auch in anfallsfreien Zeiten reduziert die Häufigkeit der Migräneattacken bis hin zum Verschwinden. Die Klienten werden angehalten sich regelmäßig an frischer Luft zu bewegen, ausreichend zu schlafen, viel gutes Wasser zu trinken und Entspannungsübungen zu praktizieren.

Darmgesundheit und Kopfschmerz stehen in einem engen Zusammenhang. Der Darm wird wegen seines komplexen Nervensystems auch als „Bauchhirn“ bezeichnet. Mit dem Begriff Darm-Hirn-Achse wird die Verbindung beschrieben, die zwischen dem Verdauungstrakt und dem Gehirn, genauer gesagt dem zentralen Nervensystem besteht. Zwischen „Kopfhirn“ und „Darmhirn“ besteht ein reger Austausch. Der Darm ist kein reiner „Befehlsempfänger“, sondern sendet selbst Signale in Richtung Hirn. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Vagusnerv, der die Tätigkeit fast aller inneren Organe reguliert. Er dient praktisch als „Datenautobahn“ zwischen „Oberstübchen“ und Bauch. Die Darmflora ist ebenfalls in die Kommunikation zwischen Bauch und Kopf integriert. Darmfreundliche Bakterien senden Botenstoffe aus, die auch „Glückshormone“ wie Serotonin anregen. Diese haben eine entspannende und schmerzlindernde Wirkung.Stress macht die Darmwand durchlässig. Die Darmbarriere verliert so ihre Funktion als Schutzwall.

Ein entzündeter Reizdarm und das damit einhergehend gestörte Mikrobiom können zu chronisch wiederkehrenden Kopfschmerzen führen. Bekannt ist, dass ein Einlauf bei Kopfschmerzen lindernd wirkt. Längerfristig ist eine Darmsanierung zum Beispiel durch eine FX Mayr Kur mit anschließendem Aufbau einer gesunden Darmflora zu empfehlen. Entspannungstechniken und Pranabehandlungen wirken gleichermaßen gut für „Kopf- und „Bauchhirn“.

Kopfschmerzen können auch Begleiterscheinungen von Grippeerkrankung, Ohrenentzündung oder entzündlichen Prozessen im Zahnbereich sein.

Selbst wurzeltote Zähne, diverse Zahnmetalle im Mund oder Weisheitszähne sind als Auslöser von chronischen Kopfschmerzen bekannt. Diese verschwanden mitunter unmittelbar nach der Zahnextraktion oder Metallentfernung nach jahrelangen Symptombehandlungen.

Frauen sind im Allgemeinen häufiger von Kopfschmerzen betroffen als Männer. Die Intensität des Schmerzes, insbesondere bei Migräne und den sogenannten Clusterkopfschmerzen, welche einseitig stechend hinter dem Auge beginnend, extreme Heftigkeit entwickeln können, ist hingegen bei Männern zumeist stärker.

Auf dem Weg zur Heilung chronischer primärer Kopfschmerzen hilft es dem Betroffenen seinem liebenden Wesenskern neu zu begegnen und zu lernen „mit dem Herzen zu denken“ anstatt sich den Kopf zu zerbrechen. Schritt für Schritt werden die angespannten Nerven zur Ruhe kommen, wenn eine Einkehr nach Innen erfolgt.

Kopfschmerzen zu überwinden hat viel mit Annehmen und Loslassen seelischer und körperlicher Spannungen zu tun. (Artikel prananews 3/2018)

Wichtig ist vor allem, seinen Wert anzunehmen und sich von äußerer Autorität abzukoppeln. Kopfschmerzgeplagte dürfen ihr Perfektionsstreben ablegen, dass sie sich zu Eigen gemacht haben, um die Erwartungen anderer zu erfüllen, immer in der Angst, nicht gut genug zu sein. Sie müssen sich nicht länger durch die Augen anderer betrachten sondern sich selbst liebevoll begegnen. Die Energie strömt dann mehr vom Herzen aus, welches allein den richtigen Weg weist.

Das Halschakra – mein stiller Lehrmeister

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Wir alle sind kreative Geschöpfe, welche mit unterschiedlichen Begabungen auf die Welt gekommen sind. Einige Menschen glauben nicht an ihre Kreativität, weil sie weder Künstler, Erfinder, Computerspezialist, erfolgreicher Manager oder ein anderes Genie auf irgendeinem anderen Gebiet geworden sind. Dabei ist die persönliche Begabung ganz einfach zu erkennen. Alles, was wir gern tun, lässt uns erfahren, wo unsere Kreativität liegt. Manchen Menschen gelingt es, ihre Begabung im Beruf zu entfalten. Andere leben ihre Kreativität im familiären oder ganz persönlichen Bereich. Denken wir an die Kindheit und erinnern uns daran, was wir am liebsten gespielt haben, sehen wir jene Quelle, aus welcher wir noch heute schöpfen.

Das Energiezentrum, durch welches wir Schöpferkraft zum Ausdruck bringen können, ist das Halschakra. Erst seit meiner Beschäftigung mit der Prana-Heilung und den tiefgründigen Zusammenhängen der menschlichen Existenz im Abbild der 11 Chakren ist mir die Bedeutung des Halschakras für mein persönliches Leben deutlich geworden. Störungen und Krankheiten im Bereich bestimmter Chakren zeigen auf, welche Schwierigkeiten und Schwächen zu überwinden und welche Qualitäten zu entwickeln sind. Meine Eltern litten an Schilddrüsenerkrankungen und mussten deshalb operiert werden. Bereits im Kindes- und Jugendalter wurde auch mein Hals immer dicker, innere Unruhe, schneller Puls und ein Druckgefühl beim Schlucken beeinträchtigten mich zusehends. Die infolge dessen auftretenden Konzentrationsprobleme in der Schule knabberten an meinem Selbstwert und führten zu tiefen Schuldgefühlen. Natürlich ging der Erkenntnisstand zum damaligen Zeitpunkt über den Zusammenhang genetischer Disposition noch nicht hinaus. Das weitaus größere Feld der Epigenetik lieferte mir erst zwanzig Jahre später eine hilfreiche Erklärung. Tabletten, welche mir zur Rückbildung meiner überaktiven Schilddrüse verschrieben wurden, verursachten so starke Nebenwirkungen, dass ich sie nach kurzer Zeit absetzen musste. Im Alter von 20 Jahren hatte ich nach einer Berufsausbildung mit Abitur noch einen weiteren Beruf erlernt, in welchem ich tätig war. Obwohl mir die Arbeit nicht schwer fiel und ich gute Ergebnisse erzielte, waren die Arbeitsbedingungen aufgrund des Einsatzes toxischer Chemikalien und straffer Leistungsroutine eine Herausforderung. Zusätzlich gab es heftigen Liebeskummer und eine schwierige Wohnsituation. Über Umwege und weitere Qualifikationen kam ich schließlich zu meinem Wunschstudium der Kunstwissenschaften und einem erfüllenden Berufsleben im Bereich der Museumspädagogik bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, deren strahlende Gesichter der schönste Lohn waren, konnte ich meine Kreativität auf beglückende Weise für Menschen einsetzen. Außerdem lernte ich meinen Mann, einen Gemälderestaurator kennen, mit dem ich fortan meine Begeisterung für die Kunst teilte. In diesem Zeitraum heilte meine Schilddrüse vollkommen von allein. Erst im Nachhinein realisierte ich, wie sehr die schönen Themen, über welche ich den ganzen Tag reflektieren, sprechen und schreiben konnte meine Heilung möglich machten. Das gesprochene Wort lässt unser Halschakra in einer bestimmten Frequenz schwingen. Sind es Worte, die Freude, Harmonie, Begeisterung und Aufrichtigkeit zum Ausdruck bringen, werden sowohl unser physischer Körper als auch die höheren Körper in einen harmonischen Zustand gebracht. Da viele Gemälde in den Dresdner Sammlungen das Leben von Heiligen abbilden, erlebte ich in der Vertiefung und Kommunikation ihrer Bedeutung auch so etwas wie eine spirituelle Initiation. Das gesprochene Wort wirkt ungleich stärker als das gedachte, eben weil es durch unser ganzes Wesen tönt und schwingt. Wir kennen die erstaunliche Wirkung von Gebeten, Gesängen, Mantren und wohlmeinenden stärkenden Gesprächen. Das gesprochene Wort ist so wesentlich, dass es im Johannes Evangelium heißt: Am Anfang war das Wort. Dem Halschakra kommt somit als Mittler zwischen Denken und Fühlen eine besondere Bedeutung im Ausdruck unseres Wesens zu. Auch die Stille, die Andacht, das Vertiefen in die Natur und die Meditation harmonisieren das Halschakra. Sein Element ist der Äther. Wir senden über unser Denken, vor allem aber über unser Sprechen Schwingungen in die Umwelt aus. Über den Äther ist alles miteinander verbunden. Die Verantwortung für alle denkenden und sprechenden Wesen ist groß. Wir können über das Denken und Sprechen vieles zum Guten wenden oder auch zerstörerisch auf uns und andere einwirken. Unsere Stimme hat viel mit unserer Stimmung zu tun. Bleiben wir lange in destruktiven sorgenvollen Gedanken hängen und verstärken diese, indem wir immer wieder von diesen sprechen und so einen emotionalen Druck erzeugen, sind wir verstimmt. Die Frequenzen unseres Energiefeldes werden verzerrt und können für eine gewisse Zeit nicht mit dem ordnenden Feld des Universums in Resonanz gehen. Eine Felddeformation entsteht, welche wir als Prana-Heiler mittels Scanning erspüren können. Bleibt eine Felddeformation länger bestehen, können körperliche Leiden oder Unglücksfälle auftreten. Glücklicherweise bietet die Prana-Heilung hier hilfreiche Instrumente, um solche Blockaden im Energiefeld zu beseitigen. Danach ist es an uns, das Feld durch innere Reflexion, Einsicht, aufrichtiges Aussprechen von Bedrängnissen, Vergebung und liebevolle Güte zu uns selbst und zu anderen wieder in seine Grundschwingung der Liebe zurückzubringen.

Nach zehn Jahren im Öffentlichen Dienst gründete ich eine Familie und schenkte zwei Söhnen das Leben. Nun setzte ich mein Arbeitsleben an der Seite meines Mannes im spannenden Bereich der Restaurierung und Denkmalpflege fort. Zusätzliche Belastungen durch erneute Qualifikationen, finanzielle Einbußen aufgrund fehlender Erfahrungen im betriebswirtschaftlichen Bereich der Selbständigkeit, eine problematische Komplettsanierung unserer Wohnstätte, die zum damaligen Zeitpunkt neben dem Büro auch das Atelier beherbergte sowie schwere Krankheit und frühzeitiger Tod der Eltern, brachten mich erneut an gesundheitliche Grenzen. Auch die an und für sich sehr stabile Gesundheit meines Mannes geriet zeitweilig ins Wanken. Dies führte uns schließlich zur Prana-Heilung. Ihre Wirksamkeit, Tiefe und die transformierende Kraft ihrer Lehre half uns dabei wieder zu genesen. Erneut war es das Halschakra, in dessen Bereich ich durch anhaltende Stauungen Beschwerden bekommen hatte. Nunmehr litt ich häufig an heftigen Halsentzündungen und Allergien der Atemwege. Zu oft hatte ich mich über schwierige Auftraggeber geärgert und hing in sorgenvollen Gedanken, unsere finanzielle Existenz betreffend, fest. Außerdem bemerkte ich bald, dass meine Worte in der Erziehung der Kinder häufig viel zu streng und kopfgesteuert waren. Glücklicherweise konnte ich durch Studium und Praxis der Prana-Heilung, des Arhatic Yoga und durch weitere herausragende spirituelle Lehren bald die Ursache meiner Leiden erkennen. Die Beschwerden im Halsbereich und in den Atemwegen wurden in der Folgezeit von Jahr zu Jahr geringer und verschwanden schließlich ganz. Solange wir die Ursache unseres Leidens noch nicht vollständig beseitigt haben, ermahnen uns die Symptome immer aus Neue, das Erkannte geduldig und kontinuierlich im eigenen Leben umzusetzen. Nahezu alle Krankheiten sind psychogen, d.h. von der Seele kommend, verursacht. Indem wir uns der Beseitigung ihrer Ursachen widmen, erkennen wir in ihnen eine wertvolle Hilfe auf dem Weg der Wiederherstellung unseres Seelenbewußtseins. Dies ist eine Aufgabe, welche sich uns im Laufe des Lebens immer wieder aufs Neue stellt. Solange sich die moderne Medizin in erster Linie der Beseitigung körperlicher Symptome widmet – das ist ja auch das, was die meisten Menschen von ihr erwarten – ist die Gefahr groß, dass die eigentliche Lebensaufgabe nicht erkannt wird und sich infolge dessen Symptome auf andere Bereiche des Körpers oder des Lebens verlagern. Haben wir die Botschaft indessen verinnerlicht und beginnen diese aufrichtig umzusetzen, werden auch unterstützende Maßnahmen auf körperlicher Ebene von bedeutender Wirkung und Nachhaltigkeit für das gesamte Wohlbefinden sein.

Mit einem vollständig geöffneten, harmonisch schwingenden Halschakra können wir aufrichtig und ohne Ängste unsere Gefühle, Gedanken und inneren Erkenntnisse zum Ausdruck bringen, unsere Schwächen offenbaren und unsere Stärken zeigen. Wir bringen unsere Kreativität zum Ausdruck und können auch schweigen, wo es angebracht ist. Wir können mit offenem Herzen lauschen und anderen Menschen verständnisvoll zuhören, ohne unsere Grenzen verletzen zu lassen.

Die Schilddrüse im Zentrum des Halschakras steht für die Wertschätzung unserer inneren Autorität und der Macht über uns selbst. Das SCHILD in ihrem Namen erinnert daran, dass wir unseren Platz im Leben finden und ihn nicht von anderen einnehmen lassen, dass wir kein Leben führen, mit dem wir im Innersten nicht einverstanden sind, sondern vielmehr selbstbewusst und angstfrei Veränderungen herbeiführen, wenn es an der Zeit ist.