Den Stoffwechsel selbst managen

Ein physiologischer Ansatz für Entzündungsabbau und Regeneration

EINFÜHRUNGS-VIDEO https://youtu.be/bD4wu3GZpuE

Wir hören oft von diversen „Wundermitteln“, Stoffen, die all unsere gesundheitlichen Probleme lösen sollen. Haben wir uns dabei jemals gefragt, ob all diese hochgelobten Wirkstoffe auch in unseren Zellen ankommen, und wenn nicht, warum nicht? Haben sich die versprochenen Wirkungen des Präparates in vollem Umfang erfüllt? Wenn es nicht funktioniert, springen viele Heilungssuchende von einem Zug auf den anderen auf, wenn wieder ein neues „Wundermittel“ auftaucht.

Natürlich basiert das Gebäude unserer Gesundheit auf mehreren Pfeilern. Was aber, wenn wir diese immer wieder aufrichten, ohne daß das Fundament stabil ist und wir damit viel Zeit und Geld verlieren.

Viele Erkrankungen werden gern als „altersbedingt“ eingestuft. Das geht vom Abnehmen mentaler Fähigkeiten, koronaren Herzerkrankungen, Krebs, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis mit dauerhaften Schmerzen bis hin zu Schlaganfällen.

JEDOCH: Sie sind kein notwendiger Teil des Alterungsvorgangs.

Auch jüngere Menschen leiden zunehmend häufiger an Allergien, Autoimmunerkrankungen, Konzentrationsproblemen, Verspannungen oder wiederkehrenden Infekten.

Alle diese Erkrankungen haben einen gemeinsamen Auslöser: Chronische subklinische Entzündungen. Das sind stille, innere Entzündungen, oftmals auf Zellebene, von denen der Betroffene oft nichts bemerkt und die auch nicht im Blut nachweisbar sind. Diese stören die normale Zellreproduktion und beschleunigen den Alterungsprozess.

Stress und emotionaler Druck, Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten verursachen nahezu alle bekannten erworbenen Krankheiten.

Neben dem Praktizieren emotionaler und mentaler Balance, ausreichender Bewegung und vitalstoffreicher, schonend zubereiteter Nahrung, muß auch der Zellstoffwechsel ausbalanciert werden.

Diese Aufgabe ist überraschend leicht zu bewältigen!

Ein erster Schritt besteht in der Wiederherstellung der Durchlässigkeit der Zellmembran und der Elastizität der roten Blutkörperchen.

WARUM? Ist die Zellmembran gut durchlässig, gelangen alle wichtigen Mikronährstoffe in den Zellstoffwechsel hinein. Zugleich können belastende Stoffwechselrückstände, Gifte und andere Ablagerungen wieder ausgeschieden werden.

Erst wenn die häufig erstarrten roten Blutkörperchen wieder elastisch sind, können sie bis in die feinsten Kapillaren vordringen. Die Durchblutung wird verstärkt, der An- und Abtransport verschiedenster Stoffe in allen Körperbereichen wird verbessert. Ablagerungen lösen sich innerhalb kurzer Zeiträume auf.

Allein durch einen guten Zellstoffwechsel lösen sich stille innere Entzündungen auf.

WIE IST DER WEG?

Wir bringen die Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren in unserem Körper in Balance. Diese Balance ist heutzutage bei nahezu 95% der Menschen gestört. Die Balance sollte bei einem Verhältnis von 3:1 und darunter liegen. Sie liegt jedoch bei den meisten Menschen zwischen 7:1 bis 25:1 und höher.

WAS BEWIRKEN DIE OMEGA 3 FETTSÄUREN UND WOHER BEZIEHEN SIE IHRE WIRKUNGEN?

Algen und Fische weisen besonders viele hochungesättigte Omega 3 Fettsäuren auf. Diese sind bei niedrigen Temperaturen noch flüssig und machen die Zellmembran der Algen und Fische elastisch.

Sie stellen praktisch das „Frostschutzmittel“ für Lebewesen dar. Je kälter das Gewässer, umso reichhaltiger die Omega 3 Fettsäuren!

Daher wirken vor allem aquatische Omega 3 Fettsäuren

* gefäßerweiternd durch Erhöhung der Membranelastizität

* Blut verdünnend

* schmerzlindernd

* entzündungshemmend

* balancierend auf das Immunsystem – ein überschießendes Immunsystem, wie bei Allergien und Autoimmunerkrankungen anzutreffen, wird ausgeglichen

* verbessernd auf die Gehirnfunktion (das Gehirn besteht zu 60% aus Fett!)

* die Zellmembrandurchlässigkeit erhöhend

WOZU BENÖTIGEN WIR DIE BALANCE VON OMEGA 3 ZU OMEGA 6 FETTSÄUREN?

Jeder schädliche Reiz (z.B. Sonnenbrand, Mückenstich, E-Smog, Mechanische Überlastung, Kunststoffe, Dämpfe, Krankheitserreger u.ä.) muss vom Körper mit einer Heilungsentzündung beantwortet werden. Omega 6 fährt diese Entzündung hoch, der Körper reagiert oder repariert und Omega 3 beendet die Entzündung. Das ist der geplante Ablauf einer Heilungsreaktion.

Fehlt Omega 3 kommt es zu schwelenden Dauerentzündungen, die über den Faktor Zeit zu chronischen Krankheiten führen müssen.

Die Gabe von Dauermedikamenten löst dieses Problem nachweislich nicht.

Es ist also nicht die Wirkung der einen oder anderen Fettsäure gut oder schlecht, sondern das heutzutage vorherrschende Ungleichgewicht bei 95% der Menschen.

Hinzu kommen eine unzureichende Polyphenol- und Beta-Glucane-Versorgung, niedrige D3 Spiegel und eine gestörte Darmflora.

> Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, welche entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken.

> Beta-Glucane, in Hefen und Pilzen vorkommend, stimulieren die weißen Blutkörperchen und damit unser Immunsystem. Dieses kann jetzt wieder effektiv arbeiten.

> Langkettige Polysaccharide, welche in Ballaststoffen vorkommen, sind in der Lage, unsere durch multifaktorielle Ursachen gestörte Darmflora zu regenerieren.

BALANCETESTS GEBEN AUFSCHLUSS

Wie bekomme ich zuverlässige Aussagen über meinen Fettsäureschutz, das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 in meinem Körper, die damit verbundene Durchlässigkeit der Zellmembranen, die Elastizität der roten Blutkörperchen sowie die ausreichende Versorgung meines Gehirns?

Dazu werden einige Tropfen Blut auf ein bereitgestelltes Test-Set gegeben und versendet. Die ausführliche Laborauswertung des einfach auszuführenden Selbsttestes wird nach kurzer Zeit per Email zugesendet.

Das Test-Set und die frischen BalanceÖle können kostengünstig über den Berater bestellt werden.

Die wohlschmeckenden Öle gibt es mit Fischölanteilen und frischem Geschmack von Lemon, Orange/Lemon/Mint, Vanilla, Grape/Lemon, als wasserlösliches Aqua-X oder veganes Algenöl. Da die roten Blutzellen etwa 4 Monate leben, bevor sie sich erneuern, kann die Blutqualität innerhalb dieses Zeitraumes grundlegend verbessert werden. Nach ca. 120 Tagen Einnahme der BalanceÖle erhält der Besteller automatisch ein zweites Test-Set zugesandt und kann nach erneuter Laborauswertung seine deutlich verbesserten Werte ablesen. Mehrere Hunderttausende Tests liefern den eindrucksvollen Beweis.

Außerdem gibt der Berater zusätzliche Informationen zur Wiederherstellung eines gesunden Zellstoffwechsels und auch, wodurch wir Polyphenole, Beta-Glucane und eine umfassende Mikronährstoffversorgung in den Organismus aufnehmen können und wie man eine gesunde Darmflora bekommt.

(Die im Handel erhältlichen Fisch-/Krillöl-Produkte sind oftmals durch die fehlenden Polyphenole schon in der Kapsel ranzig oder nach Einnahme im Körper schnell instabil. Häufig spüren die Konsumenten dies am anhaltenden unangenehmen Aufstoßen.)

Mit einer ausgeglichenen Balance von 3:1 können bei vielen chronischen Beschwerden deutliche Linderungen erzielt werden. (ausreichend durch Studien belegt!)

Das herausragende Fettsäure-Balance-Konzept ist nicht eines von zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln, sondern der Schlüssel, damit all die guten Nährstoffe, welche zugeführt werden wirklich ankommen! Dieses unterstützt auch die Wirkung feinstofflicher und physikalischer Heilanwendungen.

Wenn Sie mehr von diesem revolutionären und einzigartigen Gesundheitskonzept erfahren möchten, kontaktieren Sie einen freundlichen Gesundheitsbotschafter in Ihrer Nähe:

Raum Dresden

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Die große Kraft Instruierenden Heilens

Wie zahlreiche Schulen Geistigen Heilens widmet auch Grandmaster Choa Kok Sui dem Instruierenden Heilen in seinem Band „Die hohe Kunst des Pranaheilens“ ein Kapitel. Der Autor erörtert darin verschiedene Möglichkeiten, wie das Körperunterbewusstsein – jene Intelligenz, die alle Lebensprozesse harmonisch steuert – Anweisungen oder Bilder, welche durch den Heiler oder den Klienten selbst an die Chakras oder den physischen Körper übermittelt werden, aufnimmt und so die Selbstheilungsprozesse beschleunigt. Diese Praxis basiert auf Jahrtausende alten Erfahrungen, welche durch die modernsten Forschungen zur Feldtheorie und Quantenmechanik bestätigt werden.
Für erfolgreiches Instruierendes Heilen bedarf es sowohl eines hohen Grades an Bewusstheit und liebevoller Güte des praktizierenden Heilers, als auch Vertrauen und Empfänglichkeit beim Klienten. Da für eine physische Manifestation Instruktiven Heilens bestimmte Zeiträume von Bedeutung sind, weist Choa Kok Sui darauf hin, dass die Instruktion 10 bis 15 Minuten pro Sitzung und bis zur vollständigen Heilung je nach individueller Situation ein oder mehrmals täglich ausgeführt wird. Daher erscheint es in manchen Fällen sinnvoll, dass sich der Heilungssuchende selbst eine regelmäßige Praxis zu Eigen macht. Instruierendes Heilen kann auch fließend in die Prana-Heilung integriert werden, indem beispielsweise das betroffene Gebiet während des Energetisierens als gesund und vital visualisiert wird. Im Grunde wirken Instruktionen wie Gebete. Indem sich Heiler und Empfangender für die schöpferische Kraft der Göttlichen Ordnung öffnen, fließt höheres Bewusstsein in fehlregulierte Ebenen, die sich so schneller harmonisieren können. Durch eine tief empfundene Anrufung, ruhige Pranaatmung und Aktivierung höherer Gefühle wird der Heiler zum Empfänger und Sender ordnender Informationen und baut zugleich ein starkes harmonisches Energiefeld auf, dessen Ausstrahlung heilsam auf den Klienten wirkt. Auf diesem Weg kann der Schöpfungsplan oder göttliche Logos im Feld und nachfolgend in den Molekülen des Klienten arbeiten. Versuche zeigten, dass sich nach etwa 20 Minuten der Atemrhythmus, die EEG-, EKG-Kurven und Herzraten-Variabilität von Heiler und Klient anzugleichen beginnen. Gedanken und Gefühle von Sender und Empfänger materialisieren sich in Molekülen und steuern Körperprozesse.
Die Wirksamkeit Instruktiven Heilens hängt auch von der Fähigkeit des Anwenders ab, über längere Zeit Achtsamkeit, höheres Gewahrsein und die klare Vorstellung des zu erzielenden Ergebnisses zu halten. Eine regelmäßige Meditationspraxis hilft, diese Qualitäten zu entwickeln. Mit dem aktivierten Herz-Chakra, dem liebenden Zentrum der Einheit und Ganzheit, verfügen wir über ein Instrument, mit welchem wir unsere Befindlichkeit regulieren können, indem wir bewusst heilende Frequenzen erzeugen und aussenden. Ist das denkende Gehirn ruhig, und das Herz in Kohärenz, entstehen Alpha- oder Tetawellen, welche die Tür zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein öffnen. So kann das Körperunterbewusstsein die Informationen leichter aufnehmen. Je stabiler das Feld ist, welches auf diese Weise erzeugt wurde, desto intensiver kann Einfluss auf Felder und Materie außerhalb von uns genommen werden. Auf diese Weise können gewöhnliche Menschen Ungewöhnliches erreichen. Das erwachte liebende Herz stellt durch sein starkes elektromagnetisches Feld die Verbindung zum liebenden Feld des Schöpfers her. Durch höhere Emotionen wird die Synchronisation von Herz und Hirn verstärkt. Die Zirbeldrüse wirkt beim Instruierenden Heilen als Organ der Gedankenübertragung, indem sie, unterstützt durch das aktivierte Herz-Chakra, ihre „Empfangs- und Sendeleistung“ intensiviert.
Als besonders wirksam erweist sich die mit allen Sinnen gefühlte Vorstellung des bereits geheilten Themas. Lebendige Bilder und Gefühle eines frei beweglichen Gelenkes, eine entspannten Nackens, einer bestandenen Prüfung oder befreiten Angst schaffen die Matrix, in welcher sich Heilung leichter vollziehen kann.
Starke negative Gefühle, feindliche oder ängstliche Gedanken verursachen Störungen im Energiefeld und können Krankheiten auslösen. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass sich Gefühle der Liebe, des Mitgefühls, der Dankbarkeit und Demut wohltuend und heilsam auf die Gesundheit auswirken. Das Gefühl tiefer Dankbarkeit bewirkt eine Ausschüttung von Hormonen, welche in der Lage sind das Immunsystem zu stärken. Dies bedeutet, dass wir nicht um Heilung bitten, sondern bewusst schon jene Freude fühlen, die sich nach erfolgter Lösung des Problems einstellt. Die innerlich bis ins kleinste Detail und mit allen Sinnen erlebte Dankbarkeit für die Heilung erschafft ein Gefühl der Befreiung und Leichtigkeit, welches den Lebensenergiefluß stark erhöht.
In seinem Buch „Verlorene Geheimnisse des Betens“ schreibt Gregg Braden: „Fühlen ist Beten, hatte ein tibetischer Abt gesagt, genauso, wie es in den Lehren der großen indianischen Weisen und in der christlich-jüdischen Tradition beschrieben ist. … Fühlen ist die Sprache, die der Geist Gottes versteht.“ Noch deutlicher führt er an anderer Stelle aus: „Die Struktur, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt ist eine formbare Essenz, die alles wiederspiegelt, was wir fühlen. Das, was wir erschaffen wollen, müssen wir also zunächst als bestehende Realität empfinden.“
Eine berühmte Turmspringerin brach sich wenige Wochen vor der Olympiade während eines Trainings mehrere Zehen. Mit ruhig gestellten Füßen schien eine Wiederaufnahme ihres Trainings vor der Olympiade eher unwahrscheinlich. So verbrachte sie ihre Zeit damit, sich ihre Sprünge bis ins Detail genau vorzustellen. Auch sah sich die Sportlerin bereits als glückliche Siegerin mit Medaille. Ihre gute Konditionierung und das anhaltende Mental- und Emotionaltraining brachten der Turmspringerin letztlich mit nur zwei Trainingstagen vor dem Wettkampf eine Goldmedaille ein. Bekannt unter Sportlern ist auch das Phänomen, dass, wenn eine langjährig bestehende Bestmarke erst einmal überschritten wurde, es nachfolgend häufiger möglich ist, diese wieder zu erreichen oder zu übertreffen. Ein Forscherteam der Ohio University führte ein interessantes Experiment durch, bei welchem 29 Freiwilligen einen Monat lang die Handgelenke so eingegipst wurden, dass sie nicht mehr bewegt werden konnten. Die Hälfte der Gruppe praktizierte an fünf Tagen die Woche für elf Minuten mit inneren Bildern, dass sie ihre Handgelenke immer wieder beugen und bewegen. Die andere Hälfte, die Kontrollgruppe, tat indessen nichts. Als nach einem Monat der Gips abgenommen wurde, waren die Muskeln der Gruppenmitglieder, welche die Imagination praktiziert hatten, doppelt so stark, wie die der Kontrollgruppe. (1)
Wie intensiv unser Bewusstsein auf den Körper wirken kann beobachtet man bei manchem Tierhaarallergiker, welchem bereits beim Anblick einer Katze im Film die Nase zu jucken beginnt. Und wohl jeder hat schon einmal bei der Vorstellung, in eine saftige Zitrone hinein zu beißen, einen starken Speichelfluss bemerkt.
Diese und viele Beispiele mehr machen deutlich, dass Bewusstsein Materie steuert. Ein genügend stark mit emotionaler Energie aufgeladener Gedanke kann Funktionen innerhalb und außerhalb unseres Körpers steuern. Diese Fähigkeit unseres Geistes ist jenes Potential, welches beim Instruierenden Heilen wirkt. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob Gebete, Segnungen, Instruktionen oder Gesänge … Entscheidend ist deine Hingabe, deine Liebe, deine Zentriertheit und die Klarheit deines Tuns.

Dipl. Phil. Patricia Gulde

Quellen:
Dr. Joe Dispenza, Werde übernatürlich, KOHA Verlag, S.77 (1) Choa Kok Sui, Die hohe Kunst des Pranaheilens, KOHA Verlag, S. 333 f. Gregg Braden, Verlorene Geheimnisse des Betens, EchnAton Verlag

Über die Liebe zu dir selbst

Wenn du von vielen Seiten immer wieder über die Notwendigkeit dich selbst zu lieben hörst, liegt es wohl daran, dass Selbstliebe in unserem Kulturkreis noch kein Selbstverständnis ist und manchmal missinterpretiert wird. Darum soll von vornherein deutlich gemacht werden, dass Selbstliebe nichts mit Selbstbezogenheit zu tun hat. Ein anderes Missverständnis liegt darin begründet, vielleicht anzunehmen, dass tiefe Liebe zu sich selbst verhindern könnte, sich seiner Schwachpunkte bewusst zu werden und an ihnen zu arbeiten, da man ja sozusagen durch eine rosarote Brille auf sich schaut.
Der selbstbezogene Mensch sieht die Welt in erster Linie von seinem eigenen Standpunkt aus an. Es fällt ihm schwer, die Beweggründe anderer Menschen zu verstehen. Dadurch wirkt sein Gestus mitunter dominant und rechthaberisch. Selbstbezogen denkende Menschen stehlen oft Energie von anderen, in dem sie unaufhörlich von ihren Problemen, Beschwerden, ihren Vorhaben oder ihrem Besitz sprechen. Ihnen fehlt die „Antenne“ für ihr gegenüber. Auch spürst du ihre Intoleranz gegenüber anderen Denkweisen oder Religionen. Sie versuchen direkt oder subtil Druck auf andere auszuüben und nutzen nicht selten Menschen für ihren persönlichen Vorteil aus. Ein Weg aus solchen einengenden Wesenszügen führt zunächst einmal über eine Phase ehrlicher Selbstbetrachtung. Das kann schmerzhaft sein. Wenn dieser Schmerz zugelassen wird, der Mensch anfängt zu bereuen und fest entschlossen ist künftig anders zu denken und zu handeln, kann er sich aus dieser Enge befreien. Regelmäßige Vergebungspraxis, sich selbst mit einbezogen, das Praktizieren der Zwei Herz-Meditation, Dienen und Spenden ohne etwas dafür zu erwarten und täglich mehrmals liebevoll über andere Menschen denken und sprechen sind wirksame Methoden, um aus dem Dilemma herauszufinden.
Das zweite Missverständnis auf dem Weg bedingungsloser Selbstannahme, welches in der Angst liegt, eine unliebsame Eigenschaft oder Situation könnte bis ans Ende meines Lebens fortdauern, wenn ich mich zu sehr liebe, steht wohl vielen um ihre Entwicklung bemühten Menschen im Weg. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Situation hat dich nur dann wirklich im Griff und ändert sich keinen Deut, solange du sie nicht akzeptierst. Du machst die verschiedensten Emotionen durch und wirst wütend auf dich selbst, dass daraus sogar Zwänge erwachsen können. Jedes Mal wenn du dich verurteilst, liebst und akzeptierst du dich nicht wirklich. Wahre Selbstliebe heißt, dich so anzunehmen, wie du bist und das Geschehen um dich herum so wahrzunehmen wie es ist. Je mehr du versuchst eine Seite deines Selbst zu unterdrücken, umso stärker wird sie. Beobachte dich einmal, wenn du ärgerlich oder wütend bist. Wenn du dir erlaubst, wütend zu sein, kannst du dich während des Wutanfalls beobachten. Du spürst wie dein Körper, deine Emotionen und dein Verstand agieren. Wenn du dich weiter beobachtest ohne dich zu verurteilen, dauert dein Wutanfall nicht lange. Dies ist ein ganz wesentlicher Schritt zur Selbstannahme. Fehler die uns passieren und die wir als solche erkennen, sind notwendige Erfahrungen die jeder Mensch macht. Du kannst das Wort „Fehler“ auch gern durch „Lernaufgabe“ ersetzen. Und wenn du beginnst dich wirklich zu lieben, wird es dir leichter fallen, dich um deine Lernaufgaben zu kümmern. Denn Menschen, die man liebt, um die kümmert man sich doch gerne, stimmt’s?
Wenn du dir erlaubst, dich so anzunehmen, wie du gerade bist, räumst du anderen Menschen das gleiche Recht ein. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, wie schnell du dich von Menschen entfernst, wenn du anfängst sie zu verurteilen oder zu beschuldigen? Das gleiche geschieht in deiner Beziehung zu dir selbst. Du entfernst dich von deinem wahren Wesen, das liebevoll ist und Liebe empfangen möchte.
Je mehr du dich vor Ablehnung fürchtest, desto mehr Aggression verspürst du. Wenn du überzeugt bist, dass andere dir grollen und dich ablehnen, umso mehr gerätst du in die Defensive. Wenn dich jemand kritisiert, hältst du dich für wertlos. Erst wenn du das Stadium der bedingungslosen Akzeptanz deines Selbst durchlebst, ist eine Transformation möglich. Wenn ein Teil von dir einen anderen Teil ablehnt, besteht der erste Schritt darin, dir das Existenzrecht des abgelehnten Teils einzuräumen. Es ist ein Zeichen von falschem Stolz, wenn wir uns nicht vergeben können oder wollen. Selbstvergebung bewirkt eine erstaunliche innere Wandlung. Du wirst von einer schweren Last befreit, fühlst dich leichter und siehst sogar jünger aus.
Wenn du dich weiterentwickeln möchtest, ist eine freundliche Beziehung zu dir selbst die erste Voraussetzung. Liebe dich so, wie eine Mutter oder ein Vater ihr Kind lieben, obwohl es manchmal bockig, wütend oder faul ist. Wenn du dich ständig für wenig liebenswert hältst, verlierst du viel Lebensenergie. Allein die Frequenz der Liebe in deinem innersten Wesen erlaubt es dem höchsten göttlichen Sein, welches nichts anderes als reine Liebe ist, mit deinem Feld in Resonanz zu gehen, dich zu nähren und zu heilen.
In der liebevollen Annahme deines ganzen Wesens und aller Geschehnisse um dich herum verbirgt sich eine große Quelle der Kraft. Je mehr ich ablehnend bin und nein sage, desto weiter bin ich von der Wahrheit entfernt. Manchmal kann aber auch ein anderen Menschen gegenüber freundlich ausgesprochenes „Nein“, Ausdruck des inneren „Ja“ zu dir selbst sein. Das ist ebenso eine Form von Selbstliebe.
Anhaltendes Bedauern deiner Vergangenheit raubt dir gleichfalls Mengen an Lebenskraft. Deine Gedanken kreisen schmerzhaft um Ereignisse, die nicht mehr zu ändern sind. Damit nimmst du dir deine ruhige Zentriertheit im Hier und Jetzt, der einzigen Realität, die wirklich existiert und die du beeinflussen kannst. Ein Schlüsselsatz, um Frieden zu schließen, mit allem was hinter dir liegt lautet: „Ich sage ja zu meiner Vergangenheit und segne sie“. Das befreit und erlaubt dir dein schöpferisches Potenzial in der Gegenwart zu erkennen. Wenn du dir deine Lernaufgaben bewusst machst, dir vielleicht notierst, was du ablegen und was du entwickeln möchtest, kannst du dein eigener liebevoller und achtsamer Mentor und Coach sein. In den Golden Lotus Sutras von GMCKS findest du jede Menge kostbarer Impulse dafür.
Um gesund an Körper und Seele zu werden und zu bleiben ist das Wahrnehmen, Annehmen und Transformieren deiner Emotionen durch mitfühlende Liebe entscheidend. Wenn du durch Einsatz deiner Willenskraft Achtung gegenüber dir selbst hervorrufst, deine Selbstbewertung erhöhst und den Glauben an deine Kraft vertiefst, wird sich das in jeder Zelle deines Organismus wiederspiegeln. Aktiviere Freude, Dankbarkeit, Liebe und Akzeptanz dir selbst gegenüber immer wieder, bis sie zum Zustand deines Wesens werden.
Praktizierte Selbstheilung bedeutet auch ein beständiges Aktivieren der körpereigenen Intelligenz durch bewusste anhaltende liebevolle Güte zu dir selbst. Schließlich haben wir diese Intelligenz auch durch unbewusstes denken, fühlen, handeln und unterdrückte Emotionen gestört. Jede unserer Billionen Zellen besitzt ein eigenes Intelligenzzentrum. Aktive Selbstheilung erfordert, dass du dir die gleiche Liebe, Hingabe und Achtsamkeit entgegenbringst, wie in der heilenden Zuwendung welche du anderen Menschen gibst. Wenn du deine Selbstheilung ausschließlich wie eine unumgängliche Pflichtübung praktizierst, wird dein Erfolg nur mäßig sein.
Die höchste Liebe die ein Mensch empfinden kann, ist die Liebe zu Gott. Wenn du dir bewusst machst, dass du den göttlichen Funken in deinem Inneren trägst, wird diese Erkenntnis auf dem Weg der Liebe zu dir selbst eine Brücke sein.
Natürlich strahlst du beständig aus, was du über dich denkst. Wenn du dich in der Vergangenheit öfter verurteiltest und dachtest, dass du versagt hast oder dass du es nicht geschafft hast, ist es an der Zeit, diese negativen Programmierungen aufzulösen. Wie wäre es mit folgenden Affirmationen: „Einiges habe ich ganz gut gemacht“. „Ich muß nicht perfekt sein“, „Ich gebe mein Bestes“.
Wichtig für ein gutes Selbstwertgefühl ist auch, daß du dich nicht mit anderen vergleichst, glücklich und zufrieden bist, mit dem was deine momentane Lebensaufgabe ist. Glück stellt sich nicht durch Erfolg ein sondern umgekehrt: Wenn du beschließt glücklich zu sein, wirst du auch bald erfolgreicher werden. Was immer du aus deinem Innersten Wesen ausstrahlst, kommt zu dir zurück. Wenn du stärker in Kontakt mit der Liebe zu dir selbst kommst, suchst du sie nicht ständig im Außen. Denn Liebe von außen kommt und geht. Manchmal ist Liebe, die von anderen kommt, bedingte Liebe. Menschen lieben dich, weil du ihre momentanen Bedürfnisse stillst. Sobald du aufhörst ihre Bedürfnisse zu erfüllen, verändern sich ihre Gefühle. Gott sei Dank gibt es auch Ausnahmen. Manche Menschen lieben dich bedingungslos. Und sie sind nur deshalb in der Lage dich auf diese Weise zu lieben, weil sie zur Quelle der Liebe in ihrem Inneren gefunden haben. Diese Quelle entspringt dem Zentrum deines Herzens. Sie zu entdecken und beständig aus ihr heraus zu schöpfen, ihren Segen zu spüren und auf alles, was dich umgibt auszustrahlen, das ist dein eigentlicher Lebenssinn. Liebe beginnt in deinem Bewußtsein. Um Liebe auszustrahlen und zu bekommen, musst du sie dir unbedingt selbst entgegenbringen.
Und wenn du in deiner nächsten Zwei-Herz-Meditation die Erde und ihre Bewohner mit Liebevoller Güte segnest, dann segne auch dich selbst und das kleine Kind, das du einmal warst mit sehr viel Wärme und Zuneigung. In jedem von uns wohnt dieses kleine Kind, das sich manchmal der Liebe nicht wert fühlt. Nimm es in deine Arme und versichere ihm, dass es liebenswert ist.

Dipl. Phil. Patricia Gulde

Vom Annehmen und Loslassen

Ein Hexenschuss hatte mich plötzlich lahmgelegt. Steif und unbeweglich lag ich im Bett, unfähig aufzustehen und mich anzuziehen, ohne vor Schmerzen halb ohnmächtig zu werden. Ein Glück, dass wir Prana-Heilung erlernt haben, dachte ich zu meiner Beruhigung. Der Schmerz und die Gedanken an die vor mir liegenden Aufgaben und Termine waren jedoch zu präsent, um mich entspannt auf eine Selbstheilung einlassen zu können. Deshalb bat ich meinen Mann um eine Prana-Behandlung. Nachdem er das Nötigste zur Versorgung unserer Kinder und die dringendsten Arbeiten im Büro erledigt hatte, behandelte er mich sorgfältig mit Prana. Die Schmerzen veränderten sich nur minimal. Deshalb rief mein Mann am darauffolgenden Tag eine kompetente Orthopädin aus unserer Prana-Community an, um in Erfahrung zu bringen, was wir noch zur Verbesserung der Situation tun können. Das Telefon war auf Raumton gestellt, so dass ich aus dem benachbarten Zimmer das Gespräch verfolgen konnte: „Was können wir machen, Patricia hat einen Hexenschuss und kann vor Schmerzen nicht einmal aufstehen.“ Darauf antwortete die Ärztin freundlich aber bestimmt: „Sie hat jetzt auch nicht aufzustehen!“ Diesen Satz wiederholte ich danach fortwährend wie ein Mantra – Ich habe jetzt nicht aufzustehen … – und ergänzte für mich – … Ich kann jetzt so lange liegen, wie es gut für mich ist. Ich lasse alle Sorgen und Ängste los.
Das was ich mir lange nicht zugestanden hatte, meinem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung nachzukommen, ermöglichte mir jetzt mein heftiger Rückenschmerz. Allmählich konnte ich mein Symptom steif und unbeweglich zu sein, in freundlicher Betrachtungsweise als ruhig und still annehmen. Kurz darauf spürte ich ein warmes Pulsen im unteren Rücken. Beim nächsten Versuch aufzustehen bemerkte ich eine erste kleine Verbesserung. Unbewusst hatte ich die Zeit vor dem Hexenschuss zu viel Druck auf mich ausgeübt, wollte alle anstehenden Aufgaben mit gleicher Hingabe bewältigen und bemerkte in den Momenten, wo ich meinem Bedürfnis nach Ruhe ein wenig nachgab, wie mich schlechtes Gewissen bedrängte. Dann rechtfertigte ich mich vor mir selbst, dass ich ja regelmäßig körperliche Übungen und Meditation praktiziere. Das muss genügen!
Kann es also sein, dass ich in meiner Krankheit genau die Eigenschaften und Verhaltensweisen auslebe, die ansonsten nicht zulasse? Mein Heilungsprozess hängt also auch von meiner Bereitwilligkeit ab, mit dem Symptom Frieden zu schließen und mich nicht allein auf eine Behandlung von aussen zu verlassen, um von dieser eine möglichst rasche Beseitigung meines Leidens zu erwarten. So kann ich ein Symptom auch als Botschafter für mich verstehen, welcher eine von mir vernachlässigte Seite meines Wesens wahrnehmbar macht. Bin ich von einer solchen Einsicht durchdrungen, bewirkt auch die Prana-Heilung wesentlich schnellere Ergebnisse. Diese Erfahrung liegt nun sechzehn Jahre zurück. In meinem eigenen Prozess, bei der Arbeit mit Klienten und Seminarteilnehmern begleitet mich seither dieser Pfad des Annehmens und Loslassens als wesentlicher Schlüssel für einen erfolgreichen Heilungsverlauf.
Im Buch Prana-Selbstheilung weist Stephen Co auf dieses Thema mit einem Zitat des bekannten Psychologen G. Hendricks hin: „Alle negativen Emotionen sind sanfte, kurzlebige Wellen, wenn wir uns nicht dagegen wehren, sie zu empfinden.“ Akzeptieren wir unsere schwierigen Gefühle und Schmerzen nicht, oder versuchen diese zu verdrängen, erzeugt dies einen immensen inneren Druck, welcher auch den Fluß der Lebensenergie einschränkt. Körperliche und seelische Schmerzen zunächst einmal wahrzunehmen, zuzulassen und anzunehmen, sich ihnen zu ergeben, bedeutet keinesfalls sich hängen zu lassen oder aufzugeben. Ein Loslassen von Schmerzen, die ich zuvor nicht angenommen habe ist kaum möglich. Wir bleiben im Problem stecken.
Wenn wir mit dieser Strategie noch nicht so vertraut sind, tragen wir ein riesiges Reservoir angesammelter schwieriger Emotionen und nutzloser Überzeugungen mit uns herum. Der angestaute Druck macht uns unglücklich, verursacht jede Menge Probleme und auch körperliche Missempfindungen. Vielleicht waren wir auch schon an einem Punkt angelangt, wo wir uns mit diesem Zustand abgefunden hatten und der Meinung verfallen waren, dass dies zum Menschsein dazu gehört. Andererseits versuchten wir dennoch, mittels bewusster und unbewusster Ausweichmanöver dieser unangenehmen Lage zu entkommen. Die Gedanken als solche sind nicht schmerzhaft. Allein die Emotionen, welche mit ihnen verbunden sind, verursachen Schmerzen. Jene Wahrheit vermittelt uns auch Eckhard Tolle, ein großer Weisheitslehrer unserer Zeit, wenn er vom Emotionalkörper als dem „Schmerzkörper“ spricht. Der Schmerzkörper vieler Menschen befindet sich in einem dauerhaften Erregungszustand, was sich zerstörerisch auf ihre Persönlichkeit und ihr Umfeld auswirkt. Angesammelter Druck von schwierigen Gefühlen produziert immer neue Gedanken. Oft sind es nicht enden wollende Gedankenketten, welche sich um nur eine schmerzliche Erinnerung ranken. Gelingt es uns, dieses schmervolle Gefühl anzunehmen, sich ihm zu ergeben und es danach loszulassen, indem wir nicht mehr länger mit ihm identifizieren, würden all diese Gedanken verschwinden. Darin erfüllt sich der Sinn jeglicher Vergebungspraxis.
David R. Hawkins, Mediziner, Wissenschaftler und Mystiker, analysiert in seinem Buch „Loslassen – Der Pfad widerstandsloser Kapitulation“ eindrucksvoll, mit welchen Methoden der Mensch vergeblich seinem Gefühlsdrama zu entkommen versucht und auch, welch einfache Strategie aus dem Dilemma führt. Hawkins stellt zunächst die üblichen Arten, mit schmerzhaften Emotionen umzugehen vor: Diese sind Verdrängung und Unterdrückung, Ausdruck und Flucht.

Verdrängen und Unterdrücken

Wenn wir schwierige Gefühle verdrängen, liegt es daran, dass so große Schuldgefühle und Angst mit diesem Gefühl einhergehen, dass es kaum bemerkt, sofort ins Unbewusste gestoßen wird. Auf Grund von Schuld und Angst verdrängen wir die urteilsfreie Wahrnehmung in uns. Anstatt es zu fühlen, projizieren wir was uns schmerzt auf die Welt, auf andere Menschen und die uns umgebenden Umstände. Projektion ist ein sehr häufig angewandter Mechanismus in der heutigen Zeit. Im größeren Maßstab ist er sogar ein Auslöser für Konflikte, Unruhen und Kriege. Es ist zur gesellschaftlichen Normalität geworden, den sogenannten Feind zu hassen. Wir beziehen unseren Selbstwert auf Kosten anderer Menschen. Das spaltet schließlich die Gesellschaft. Der Mechanismus der Projektion liegt jedem Angriff, aller Gewalt und Aggression und jeder Form gesellschaftlicher Zerrüttung zu Grunde. Wir befinden uns gegenwärtig inmitten eines solchen Prozesses. Im Unterschied zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfügen wir heute jedoch über weitaus größere Möglichkeiten von Teilhabe an der Vielfalt geistiger Entfaltungsmöglichkeiten, einer weltweiten Friedensbewegung und einer dynamischen spirituellen Entwicklung.
Anhaltendes Verdrängen von Gefühlen verursacht Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Bluthochdruck, Allergien und andere psychosomatische Leiden. Dies wiederum führt immer mehr Betroffene auf die Suche nach einer wahrhaftigen Lösung und letztendlich auf den Weg der Erkenntnis. Somit wird das Leid immer mehr zum Auslöser des Erwachens.

Ausdruck

Viele Menschen glauben, dass das Ausdrücken ihrer unangenehmen Gefühle im Aussen, sie von diesen befreit. Das Gegenteil tritt ein. Wir verbreiten und verstärken das Gefühl und verleihen ihm so noch zusätzliche Energie. Laden wir unsere angestauten Emotionen auf unseren Mitmenschen ab, erleben sie dieses Verhalten als Angriff. Das führt zur Verschlechterung und Zerrüttung von Beziehungen. Öfter wird das Zulassen von schwierigen Gefühlen mit dem Auslassen an Anderen verwechselt. Übernehmen wir hingegen Verantwortung für unsere Gefühle, sind bemüht, uns nicht mit ihnen zu identifizieren und diese schließlich zu neutralisieren, befinden wir uns auf dem richtigen Weg.

Flucht

Flucht ist ein weiterer Versuch, unangenehmen Empfindungen durch Ablenkung zu entkommen. Auf diesen Ausweg zielt im Wesentlichen die Unterhaltungs- und Genussmittelindustrie ab. Aber auch der Workaholic und der sich durch eine endlose Vielzahl von Aktivitäten ablenkende Mensch, flüchtet vor seinem innersten Wesen. Diese Flucht kann sich von einer Neigung zu einem Suchtverhalten entwickeln, welches unbewusst aufrechterhalten wird, um die Gefühle davon abzuhalten an die Oberfläche zu kommen. Mit der rasant fortschreitenden Digitalisierung des Alltags weiten sich die Fluchtmechanismen gegenwärtig ins Unermessliche aus.
Wollen wir unangenehme Gefühle loswerden, geht es immer zuerst darum, die Emotion zur Kenntnis zu nehmen, sie zu akzeptieren, ihr zu erlauben da zu sein. Jeder Widerstand gegen die Emotion lässt sie fortbestehen. Indem der Mensch gegenwärtig wird, seinen Schmerz wahrnimmt ohne sich mit ihm zu identifizieren, wird er sich dessen bewusst, dass es eine Instanz jenseits des Schmerzes gibt. Sich gegen etwas zu sträuben, was vorhanden ist, erzeugt immer Schmerz. Es ist so, als ob du mit deinen Händen gegen eine Wand drückst, um sie weg zu schieben. Die Wand bleibt bestehen, deine Hände schmerzen. Lässt du los und trittst zurück, verliert sich der Schmerz in deinen Händen und deine Perspektive weitet sich.
Sicher hast du inzwischen bemerkt, dass du diesen Mechanismus schon oftmals erfolgreich in deinem Leben angewandt hast. In dem Moment, wo du loslässt, öffnest du dich für einen anderen Weg. Im täglichen Leben machst du immer wieder die Erfahrung, dass angestrengtes Suchen nach einem Begriff oder Gegenstand selten erfolgreich ist. In dem Moment, wo du loslässt und vertraust, präsentiert sich die richtige Lösung. Du musst dich nur immer wieder an die Strategie des Annehmens und Loslassens erinnern. Dies wird sich heilsam auf alle Bereiche deines Seins auswirken, dein spirituelles Wachstum voran bringen und deine Erfüllung im Leben Wirklichkeit werden lassen.

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Quellen:
C. Kössner, Dr. L. Leeb, A. Senger. Meine Krankheit spiegelt mich
Stephen Co & Dr. Eric Robins. Prana-Selbstheilung
Eckhard Tolle. Eine neue Erde
Dr. med., Dr. phil. David R. Hawkins

Was genau bedeutet „Heilung im familiären Feld“?

Prana-Heilung zu praktizieren heißt nicht allein körperliches oder seelisches Leid zu lindern, sondern ebenso unsere Beziehungen innerhalb der Familie in Harmonie zu bringen. Dass ein jeder Mensch mit allen anderen Menschen verbunden ist, und wir damit als Menschheit eine große Familie verkörpern, gilt längst nicht nur als metaphysische Weisheit. Diese Tatsache wir d als feinstofflich wirkendes Naturgesetz erlebt, welches wir in der Prana-Fernheilung oder während Segnungen, in Meditationen sowie Gebeten einsetzen.

Die Beziehungen innerhalb von Familien sind ein Gleichnis für die Beziehungen der Menschheit, der Länder, Glaubensgemeinschaften, Kulturen und politischen Systeme untereinander. Noch immer kämpfen Menschen innerhalb ihrer Familien innerlich und äußerlich miteinander. Dem Weltfrieden ein Stück näher zu kommen, bedeutet vor allem die Beziehungen untereinander zu heilen. Indem wir unterdrückte Aggressionen, Kummer, Enttäuschungen und Schuldgefühle Schritt für Schritt überwinden, gestalten wir nicht nur den eigenen Lebensweg glücklicher, wir verhindern damit auch, dass falsches Denken an unsere Nachkommen oder an das Feld unserer Familie weitergegeben wird. So ist das seelische Befinden eines jeden Einzelnen nicht allein nur eine private, sondern immer auch eine Angelegenheit, die das ganze Familiensystem betrifft. Psyche, Emotionen und Verhalten der Eltern beeinflussen die Seele der Kinder und damit auch deren körperlichen Zustand. Die Forschungen des Zellbiologen Bruce Lipton zeigen, dass der genetische Code nicht die Hauptquelle der Informationsweitergabe ist. Es ist ganz offensichtlich, dass Emotionen und Gedanken bestimmte Schwingungen sind. Innerhalb des familiären Schwingungsfeldes werden so Emotionen, Charaktere, ja sogar Weltsicht „vererbt“. Die tiefe Depression einer Mutter deformiert auch das Feld ihrer Kinder. Und um Kinder mit aggressivem, unausgeglichenen Verhalten zu helfen, bedarf es auch der Befriedung des familiären Umfeldes. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, vielmehr steht die wunderbare Möglichkeit im Vordergrund, alte Wunden zu heilen. Eine Familie bietet uns die beste Gelegenheit zu lernen und uns zu entwickeln. Warum? Das Gesetz von Ursache und Wirkung lässt uns die Elternrolle besser verstehen. Wir sind wie Magneten. Jeder Mensch wird von dem Umfeld angezogen, das er benötigt, um Erfahrungen zu machen, die seinem Lebensplan entsprechen. Es handelt sich dabei um Geschehnisse, die in früheren Inkarnationen unvollendet blieben oder nicht akzeptiert waren und durch die er nun lernen soll, zu lieben und sich zu entfalten. Eine Folge dieses Gesetzes ist die Tatsache, dass wir neben unserem Umfeld auch unsere Eltern gewählt haben, um bestimmte Erfahrungen zu machen und alte Seelenwunden unserer Vorleben zu heilen. Die Elternrolle ist eine einzigartige Möglichkeit, bedingungslose Liebe und Überwindung des Egos zu lernen. Sie erfordert außerdem viel Achtsamkeit, Verständnis, Toleranz, Loslassen und eine gewisse Konfrontation mit unseren eigenen Mängeln und Grenzen. Kinder werden nicht selten zum Vergrößerungsglas für die Stärken und Schwächen ihrer Eltern. Innerhalb der Familie lernen wir aufgrund des Zusammengehörigkeitsgefühls am ehesten mit dem Herzen zu denken. Lehnen wir beispielsweise Menschen, die nicht fleißig sind oder keinen Erfolg erzielen ab, besteht die Möglichkeit, dass unsere Kinder ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Da wir jedoch unsere Kinder lieben, beginnen wir nun auch Toleranz, Mitgefühl und Liebe gegenüber Menschen zu entwickeln, die nicht unseren Maßstäben entsprechen.

Zwischenmenschliche Beziehungen geben Gelegenheit, wahre Liebe und Weisheit kennenzulernen. Wenn wir beginnen, unseren Mitmenschen nicht mehr zu wünschen, was wir für sie am besten halten, sondern was sie selbst möchten, sind wir auf dem Weg zur Entwicklung bedingungsloser Liebe schon ein gutes Stück vorangekommen.

Dabei sind es nicht allein Worte und Handlungen, die unser Umfeld beeinflussen. Die Frequenzen unserer Gedanken und Gefühle werden von anderen Menschen wie Botschaften empfangen. Deswegen fühlen wir uns in Gegenwart eines warmherzigen, liebevollen und fröhlichen Menschen wohler als bei einer pessimistischen, ängstlichen oder sich gekränkt fühlenden Person. Wir tragen größte Verantwortung auch für das, was wir denken und fühlen. Deshalb sind innere Reinigungen, wie wir sie durch die Lehren von Choa Kok Sui erlernen können, das Beten, Vergeben, Segnen, Mantrensingen und richtiges Atmen wirksame Methoden, Negativität im Denken und Fühlen zu überwinden. Wir wissen um den göttlichen Funken in jedem Menschen und sollten uns dies täglich bewusst machen. Auf der äußeren Ebene habe ich Umgang mit Menschen, auf der inneren mit Gott.

Die Fähigkeit, unangenehme Situationen zu akzeptieren und Gott zu danken, bedeutet Reinigung der Seele. Hass und Verurteilung hingegen bedeuten, dass ich die Reinigung meiner Seele nicht akzeptiere und somit unbewusst blockiere. Auf der äußeren Ebene muss ich mich nicht mit jeder Situation abfinden. Ich darf das Geschehen unter Kontrolle haben und regulierend eingreifen, wenn dies nötig ist. Auf seelisch geistiger Ebene aber ist es indessen heilsam, den inneren Frieden zu wahren, oder, wenn wir irritiert sind, ihn so schnell als möglich wiederherzustellen. Halten wir Ärger über lange Zeit fest, senden wir Schwingungen aus, die im Widerspruch zur Harmonie des uns umgebenden göttlichen Feldes stehen. Das wiederum bewirkt eine Deformation unseres eigenen Energiefeldes. Damit ist unser natürlicher Schutz geschwächt. Die Folge können Krankheiten, Unglücksfälle und Beziehungsstress sein. Im Energiefeld des Menschen ist die Grundschwingung der Liebe, die Schwingung der Gesundheit. Aufgrund der starken Feldzusammengehörigkeit innerhalb einer Familie, werden stärkste Störungen verursacht, wenn sich einzelne Familienmitglieder von Gott, den Eltern, den Kindern und nahestehenden Menschen lossagen. Hat der Mensch diese Verfehlung erkannt und versucht, sich mit aller Kraft zu ändern, kann Heilung auf vielen Ebenen, auch bis in nachfolgende Generationen stattfinden.

Eine wichtige Praxis bei Konfrontationen ist das Zuhören auf das, was uns das Herz unseres Gegenübers mitteilen möchte. Wir lassen den Gesprächspartner ausreden und vermeiden vorschnelle Kopfreaktionen. Bleiben wir während des Gesprächs im Herzen verankert gelingt es eher, sachlich, aufrichtig un mitfühlend zu bleiben. Manchmal ist Liebhaben hilfreicher für die Situation als Recht behalten zu wollen. In einer Auseinandersetzung mit unseren Lieben kommen wir eher zu einer Lösung und Befriedung, wenn wir nur über die aktuelle Situation sprechen und die Vergangenheit ruhen lassen. Um eine drückende Situation zu erlösen, verändert man zuerst Kraft des Willens seine Gefühle. Das bedeutet, dass wir uns nicht gegen unangenehme Gefühle zur Wehr setzen, sondern diese mitfühlend und ohne Bewertung annehmen. Das ist der schnellste Weg sie zu überwinden. Schmerz können wir selbst transformieren, wenn wir LIEBE in uns aktivieren. Wir haben alles in uns, um auch schwierige Prüfungen zu bestehen. Jedes Leben bringt Freude und Schmerzen hervor. Zu gern würden wir uns allein auf die Freude konzentrieren und den Schmerz verdrängen. Geschickter im spirituellen Sinn ist, alles was uns im Leben begegnet, als Möglichkeit zum Wachsen zu sehen. Fehler zu machen ist nicht schlimm. Die Hauptsache ist, die eigenen Fehler zu verstehen und diese durch Reue, einhergehend mit Vergebungspraxis, zu überwinden.

Es ist kein Geheimnis, dass wir Liebe, Glück und inneren Frieden nur dann in unser Leben ziehen, wenn wir diese zuerst in uns selbst aktivieren. Für die Entwicklung der Kinder ist es sehr wichtig, dass ihre Eltern in ihrer Gegenwart Humor zeigen, viel scherzen, lachen und glücklich sind. Kinder sollen sehen, dass ihre Eltern Freude am Leben haben. Nur so können sie mutig und beherzt die Herausforderungen des Lebens meistern. Lang anhaltende Verstimmungen, Klagen und Lebensunlust der Eltern ängstigen die Heranwachsenden und nehmen ihnen die Energie, sich selbständig auf den Weg zu machen. Vorbild zu sein ist wirksamer als alle gut gemeinten Worte. Vernunft allein bringt keine anhaltenden Ergebnisse hervor, wenn die Liebe nicht ausreichend entwickelt und die Seele nicht harmonisch ist. Mancher ungelöste familiäre Konflikt führt dazu, dass Menschen sich in der Opferrolle sehen und, ohne sich dessen bewusst zu sein, in ihr einrichten. Wer in der Opferrolle bleibt, sucht die Schuld nur bei Anderen. Er weigert sich, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und trägt nichts dazu bei, Probleme zu lösen. Seelenwunden heilen langsamer als physische Wunden. Ihre Ursachen liegen tiefer und reichen weit hinter die unmittelbar auslösende Situation im Jetzt zurück, weshalb es größerer Geduld und anhaltender Disziplin bedarf, diese zu erkennen und aufzulösen.

Zur Überwindung solch schwer lastender Negativität trägt der aufrichtige und zielgerichtete Einsatz der Möglichkeiten von Prana-Heilung und Charakterbildung maßgeblich bei. Die Annahme und sinnvolle Integration von Gefühlen, Wünschen und Lebenserfahrungen bewirkt, dass sich unser Solarplexus entspannt und öffnet, wodurch das Licht in unserem Inneren zunimmt und unser Leben erhellt. Unsere allgemeine Stimmungslage hängt stark davon ab, wieviel Licht wir in uns zulassen. Und dieses Empfinden projizieren wir fortwährend in unsere Familie und unsere Außenwelt.

Strahlen wir also lieber aus, als uns zu verströmen und erhöhen wir durch Anstrengung des Willens und mit der Kraft unseres liebenden Herzens die Achtung gegenüber uns selbst, so gelingt uns auch die schrittweise Harmonisierung und Heilung des familiären Feldes.

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Quellen:

Choa Kok Sui, Golden Lotus Sutras
S. N. Lazarev, Karma-Diagnostik
Willigis Jäger, Über die Liebe

Diagnose Krebs

Prana-Heilung bei schweren Krankheite

Eine konservative Brustkrebs-Therapie wurde mit der Prana-Heilung begleitet

Im Sommer des letzten Jahres bekam ich die Schockdiagnose Brustkrebs, sehr bösartig. Zuerst mussten mein Mann und ich das verdauen. Dann teilten wir es den Kindern mit, den Verwandten und dann auch den Freunden, was jedes mal sehr schwierig war, denn für alle Beteiligten war es schließlich ein Schock. Verbinden alle nicht damit sofort Tod, langes Leiden und andere schrecklichen Dinge?! Eines wusste ich aber gleich von Anfang an: Ich lasse mich nicht ausschließlich konservativ (Chemo) behandeln, sondern auf jeden Fall auch komplementär. Auf welche Weise genau wusste ich noch nicht. Kurz bevor die Chemotherapie beginnen sollte, erinnerte ich mich wieder an eine Begebenheit mit einer Bekannten, die vor vielen Jahren eine sehr eindrucks- und wirkungsvolle Prana-Anwendung bei meiner Nieren- und Blasenentzündung durchführte. Die Entzündungen heilten aus, vor allem die quälenden Schmerzen der Blasenentzündung ließen schon während der ersten Behandlung sofort nach, was mir im Gedächtnis haften blieb. (Ich hatte dann nie wieder eine Blasenentzündung.) Danach verloren wir uns wieder aus den Augen. Doch diese Anwendung behielt ich in Erinnerung und ich führte sie sogar bei meinen Kindern durch, doch noch ohne richtige Anleitung.

Ich rief also die besagte Bekannte nach so vielen Jahren an und fragte nach und ich hatte Glück. Sie hatte mittlerweile ein Prana-Zentrum aufgebaut und schon viele Erfahrungen auch mit Brustkrebspatientinnen machen können. Ich jubelte innerlich und hatte eine vorsichtige Ahnung, dass jetzt wieder alles gut werden würde, auch wenn noch ein langer Weg vor mir lag.

Mein erster Besuch im Prana-Zentrum ist mir immer noch sehr eindrücklich vor Augen. Die erste Anwendung nahm mir den Schock. Ich konnte wieder aufatmen, mein Gang war nicht mehr gebeugt, denn die Diagnose war niederschmetternd, wie ein heftiger Schlag auf den Rücken hat es mich bis tief ins Mark getroffen. Ich war wie gelähmt, konnte keinen klaren Gedanken mehr denken… Allein schon das Gespräch mit ihr half mir sehr. Meine Verzweiflung wich einer positiven Einstellung. (Als ich meinen Sohn kurz danach aus dem Kindergarten abholte, schaute er mich erstaunt an und fragte mich, ob ich denn jetzt wieder gesund wäre.)

Gut und wichtig fand ich außerdem, dass meine Prana-Anwenderin die konservative Behandlung – also Chemo nicht verteufelte – sondern die Prana-Heilung als begleitende Anwendung verstand, gemeinsam mit Ärzten arbeitet und deswegen auch sehr gut darüber informiert ist.

Dann kam der erste Termin zur Chemotherapie, meine Aufregung war groß, die Angst ebenfalls. Aber meine Prana-Anwenderin war da und konnte mich sehr wirksam beruhigen. Sie behandelte die Medikamente und danach mich, während die Mittel in meine Adern hineinflossen. Ich stellte mir vor, es ist eine hell leuchtende heilende Flüssigkeit, die nur Gutes bewirkt. Dann kam ich benommen nach Hause und wartete auf die grausigen Nebenwirkungen, auf die mich mein Onkologe vorbereitete und die man überall nachlesen kann. Ich gab irgendwann nach der dritten Chemo-Sitzung das Warten auf. Außer der Verlust an Haaren, einem Fingernagel und Kraft, blieb ich die ganze Zeit davon verschont und freute mich nur noch über diese grandiose tolle Prana-Anwendung, die mir jedesmal unglaublich Energie gab. Und die brauchte ich, da mir die Chemo-Therapie hauptsächlich an den Kräften zehrte. Während ich das schreibe, bin ich unglaublich voll von Dankbarkeit für diese Prana-Anwenderin und die Prana-Heilung!! Ich weiß nicht, wie ich es ohne ihre Hilfe überstanden hätte!!

Auch ich selbst führte die Anwendung nach ihrer Anleitung täglich durch, nahm ihre Ratschläge an und setzte sie um. Ich machte körperliche Übungen und hielt mich so viel wie möglich draußen in der Natur auf, ernährte mich gesund, nahm Vitamine ein und meditierte regelmässig auch über Themen, die mich bis dahin belasteten, die anzugehen ich aber immer hinausgeschoben hatte. Die persönlichen Gespräche, die auch Teil der Anwendung sind, waren mir immer sehr wichtig und halfen mir sehr. Mein Onkologe hatte nie die Nerven und die Kraft sich so mit mir auseinander zu setzen, auch wenn er einfühlsam und interessiert war. Das Wartezimmer ist einfach immer voll mit Krebspatienten und mir schien für ihn das Limit schon lang erreicht. (Eine Psychotherapeutin kam für mich nicht in Frage, da ich von dieser Art Gespräche nichts halte.)

Die Operation verlief gut. Ich konnte kurze Zeit nach der OP wieder aufstehen und mich (meinen Arm) vollständig bewegen, was die Ärzte in Erstaunen versetzte. Ich durfte das Krankenhaus schon nach zwei Tagen verlassen. Die Wunde heilte sehr schnell aus und es gab keine dicken Narben.

Mittlerweile habe ich einen Grundkurs in Prana-Heilung besucht, den zweiten habe ich noch vor mir. Ich wende die Prana-Heilung bei meinen Kindern, mir selbst und meinem Mann an. Der tut sich zwar schwer zu akzeptieren, wie diese Methode funktioniert, das Ergebnis nimmt er aber immer gern an.

Ich wünsche mir, dass die Prana-Heilung mehr bekannt und vor allem akzeptiert wird, damit mehr Menschen davon profitieren können!

Ansgard L.