Das Halschakra – mein stiller Lehrmeister

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Wir alle sind kreative Geschöpfe, welche mit unterschiedlichen Begabungen auf die Welt gekommen sind. Einige Menschen glauben nicht an ihre Kreativität, weil sie weder Künstler, Erfinder, Computerspezialist, erfolgreicher Manager oder ein anderes Genie auf irgendeinem anderen Gebiet geworden sind. Dabei ist die persönliche Begabung ganz einfach zu erkennen. Alles, was wir gern tun, lässt uns erfahren, wo unsere Kreativität liegt. Manchen Menschen gelingt es, ihre Begabung im Beruf zu entfalten. Andere leben ihre Kreativität im familiären oder ganz persönlichen Bereich. Denken wir an die Kindheit und erinnern uns daran, was wir am liebsten gespielt haben, sehen wir jene Quelle, aus welcher wir noch heute schöpfen.

Das Energiezentrum, durch welches wir Schöpferkraft zum Ausdruck bringen können, ist das Halschakra. Erst seit meiner Beschäftigung mit der Prana-Heilung und den tiefgründigen Zusammenhängen der menschlichen Existenz im Abbild der 11 Chakren ist mir die Bedeutung des Halschakras für mein persönliches Leben deutlich geworden. Störungen und Krankheiten im Bereich bestimmter Chakren zeigen auf, welche Schwierigkeiten und Schwächen zu überwinden und welche Qualitäten zu entwickeln sind. Meine Eltern litten an Schilddrüsenerkrankungen und mussten deshalb operiert werden. Bereits im Kindes- und Jugendalter wurde auch mein Hals immer dicker, innere Unruhe, schneller Puls und ein Druckgefühl beim Schlucken beeinträchtigten mich zusehends. Die infolge dessen auftretenden Konzentrationsprobleme in der Schule knabberten an meinem Selbstwert und führten zu tiefen Schuldgefühlen. Natürlich ging der Erkenntnisstand zum damaligen Zeitpunkt über den Zusammenhang genetischer Disposition noch nicht hinaus. Das weitaus größere Feld der Epigenetik lieferte mir erst zwanzig Jahre später eine hilfreiche Erklärung. Tabletten, welche mir zur Rückbildung meiner überaktiven Schilddrüse verschrieben wurden, verursachten so starke Nebenwirkungen, dass ich sie nach kurzer Zeit absetzen musste. Im Alter von 20 Jahren hatte ich nach einer Berufsausbildung mit Abitur noch einen weiteren Beruf erlernt, in welchem ich tätig war. Obwohl mir die Arbeit nicht schwer fiel und ich gute Ergebnisse erzielte, waren die Arbeitsbedingungen aufgrund des Einsatzes toxischer Chemikalien und straffer Leistungsroutine eine Herausforderung. Zusätzlich gab es heftigen Liebeskummer und eine schwierige Wohnsituation. Über Umwege und weitere Qualifikationen kam ich schließlich zu meinem Wunschstudium der Kunstwissenschaften und einem erfüllenden Berufsleben im Bereich der Museumspädagogik bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, deren strahlende Gesichter der schönste Lohn waren, konnte ich meine Kreativität auf beglückende Weise für Menschen einsetzen. Außerdem lernte ich meinen Mann, einen Gemälderestaurator kennen, mit dem ich fortan meine Begeisterung für die Kunst teilte. In diesem Zeitraum heilte meine Schilddrüse vollkommen von allein. Erst im Nachhinein realisierte ich, wie sehr die schönen Themen, über welche ich den ganzen Tag reflektieren, sprechen und schreiben konnte meine Heilung möglich machten. Das gesprochene Wort lässt unser Halschakra in einer bestimmten Frequenz schwingen. Sind es Worte, die Freude, Harmonie, Begeisterung und Aufrichtigkeit zum Ausdruck bringen, werden sowohl unser physischer Körper als auch die höheren Körper in einen harmonischen Zustand gebracht. Da viele Gemälde in den Dresdner Sammlungen das Leben von Heiligen abbilden, erlebte ich in der Vertiefung und Kommunikation ihrer Bedeutung auch so etwas wie eine spirituelle Initiation. Das gesprochene Wort wirkt ungleich stärker als das gedachte, eben weil es durch unser ganzes Wesen tönt und schwingt. Wir kennen die erstaunliche Wirkung von Gebeten, Gesängen, Mantren und wohlmeinenden stärkenden Gesprächen. Das gesprochene Wort ist so wesentlich, dass es im Johannes Evangelium heißt: Am Anfang war das Wort. Dem Halschakra kommt somit als Mittler zwischen Denken und Fühlen eine besondere Bedeutung im Ausdruck unseres Wesens zu. Auch die Stille, die Andacht, das Vertiefen in die Natur und die Meditation harmonisieren das Halschakra. Sein Element ist der Äther. Wir senden über unser Denken, vor allem aber über unser Sprechen Schwingungen in die Umwelt aus. Über den Äther ist alles miteinander verbunden. Die Verantwortung für alle denkenden und sprechenden Wesen ist groß. Wir können über das Denken und Sprechen vieles zum Guten wenden oder auch zerstörerisch auf uns und andere einwirken. Unsere Stimme hat viel mit unserer Stimmung zu tun. Bleiben wir lange in destruktiven sorgenvollen Gedanken hängen und verstärken diese, indem wir immer wieder von diesen sprechen und so einen emotionalen Druck erzeugen, sind wir verstimmt. Die Frequenzen unseres Energiefeldes werden verzerrt und können für eine gewisse Zeit nicht mit dem ordnenden Feld des Universums in Resonanz gehen. Eine Felddeformation entsteht, welche wir als Prana-Heiler mittels Scanning erspüren können. Bleibt eine Felddeformation länger bestehen, können körperliche Leiden oder Unglücksfälle auftreten. Glücklicherweise bietet die Prana-Heilung hier hilfreiche Instrumente, um solche Blockaden im Energiefeld zu beseitigen. Danach ist es an uns, das Feld durch innere Reflexion, Einsicht, aufrichtiges Aussprechen von Bedrängnissen, Vergebung und liebevolle Güte zu uns selbst und zu anderen wieder in seine Grundschwingung der Liebe zurückzubringen.

Nach zehn Jahren im Öffentlichen Dienst gründete ich eine Familie und schenkte zwei Söhnen das Leben. Nun setzte ich mein Arbeitsleben an der Seite meines Mannes im spannenden Bereich der Restaurierung und Denkmalpflege fort. Zusätzliche Belastungen durch erneute Qualifikationen, finanzielle Einbußen aufgrund fehlender Erfahrungen im betriebswirtschaftlichen Bereich der Selbständigkeit, eine problematische Komplettsanierung unserer Wohnstätte, die zum damaligen Zeitpunkt neben dem Büro auch das Atelier beherbergte sowie schwere Krankheit und frühzeitiger Tod der Eltern, brachten mich erneut an gesundheitliche Grenzen. Auch die an und für sich sehr stabile Gesundheit meines Mannes geriet zeitweilig ins Wanken. Dies führte uns schließlich zur Prana-Heilung. Ihre Wirksamkeit, Tiefe und die transformierende Kraft ihrer Lehre half uns dabei wieder zu genesen. Erneut war es das Halschakra, in dessen Bereich ich durch anhaltende Stauungen Beschwerden bekommen hatte. Nunmehr litt ich häufig an heftigen Halsentzündungen und Allergien der Atemwege. Zu oft hatte ich mich über schwierige Auftraggeber geärgert und hing in sorgenvollen Gedanken, unsere finanzielle Existenz betreffend, fest. Außerdem bemerkte ich bald, dass meine Worte in der Erziehung der Kinder häufig viel zu streng und kopfgesteuert waren. Glücklicherweise konnte ich durch Studium und Praxis der Prana-Heilung, des Arhatic Yoga und durch weitere herausragende spirituelle Lehren bald die Ursache meiner Leiden erkennen. Die Beschwerden im Halsbereich und in den Atemwegen wurden in der Folgezeit von Jahr zu Jahr geringer und verschwanden schließlich ganz. Solange wir die Ursache unseres Leidens noch nicht vollständig beseitigt haben, ermahnen uns die Symptome immer aus Neue, das Erkannte geduldig und kontinuierlich im eigenen Leben umzusetzen. Nahezu alle Krankheiten sind psychogen, d.h. von der Seele kommend, verursacht. Indem wir uns der Beseitigung ihrer Ursachen widmen, erkennen wir in ihnen eine wertvolle Hilfe auf dem Weg der Wiederherstellung unseres Seelenbewußtseins. Dies ist eine Aufgabe, welche sich uns im Laufe des Lebens immer wieder aufs Neue stellt. Solange sich die moderne Medizin in erster Linie der Beseitigung körperlicher Symptome widmet – das ist ja auch das, was die meisten Menschen von ihr erwarten – ist die Gefahr groß, dass die eigentliche Lebensaufgabe nicht erkannt wird und sich infolge dessen Symptome auf andere Bereiche des Körpers oder des Lebens verlagern. Haben wir die Botschaft indessen verinnerlicht und beginnen diese aufrichtig umzusetzen, werden auch unterstützende Maßnahmen auf körperlicher Ebene von bedeutender Wirkung und Nachhaltigkeit für das gesamte Wohlbefinden sein.

Mit einem vollständig geöffneten, harmonisch schwingenden Halschakra können wir aufrichtig und ohne Ängste unsere Gefühle, Gedanken und inneren Erkenntnisse zum Ausdruck bringen, unsere Schwächen offenbaren und unsere Stärken zeigen. Wir bringen unsere Kreativität zum Ausdruck und können auch schweigen, wo es angebracht ist. Wir können mit offenem Herzen lauschen und anderen Menschen verständnisvoll zuhören, ohne unsere Grenzen verletzen zu lassen.

Die Schilddrüse im Zentrum des Halschakras steht für die Wertschätzung unserer inneren Autorität und der Macht über uns selbst. Das SCHILD in ihrem Namen erinnert daran, dass wir unseren Platz im Leben finden und ihn nicht von anderen einnehmen lassen, dass wir kein Leben führen, mit dem wir im Innersten nicht einverstanden sind, sondern vielmehr selbstbewusst und angstfrei Veränderungen herbeiführen, wenn es an der Zeit ist.

Das Herzchakra – der große Heiler und Wandler in uns

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Zeigst du auf dich selbst, berührst du dein Herzchakra und damit deinen Wesenskern. Cho Kok Sui spricht vom dauerhaften physischen Samen, welcher sich im Herzchakra und im physischen Herzen befindet und dir dein Leben schenkt. Dieser erhält von deiner höheren Seele jene Energie mit Bewusstsein, welche deinen Körper zu einem integrierten Ganzen werden lässt. Deine wichtigsten Lebensfunktionen – dein Herzschlag und dein Atem – werden von diesem Chakra belebt. Ohne sie würdest du innerhalb weniger Minuten deinen physischen Körper verlassen. Unsere Emotionen haben großen Einfluss auf Atem und Herzschlag. Bist du ängstlich oder ärgerlich, verändert sich deine Atmung, bei einem Schock kann dein Atem stocken. Wenn du deine Aufmerksamkeit ganz leicht auf die Atmung lenkst, vielleicht deine Atemzüge zählst und deinem Herzchakra dabei ein Lächeln schenkst, kann dies deine Emotionen beruhigen, dein jagendes Herz entspannen und den Blutdruck senken. Wir können selbst erleben wie groß unser Einfluss auf dieses lebenswichtige Zentrum ist. Häufig steht bei Prana-Behandlungen eine Aktivierung des Herzchakras am Beginn, um die Empfänglichkeit für die Heilenergie anzuheben. Wenig empfängliche Menschen bitte ich mitunter, an einen Menschen zu denken, den sie lieben und diesen vor ihrem inneren Auge strahlen zu lassen, anhaltend mit warmherzigen Worten zu loben, zu wertschätzen und Gefühle der liebevollen Güte für diesen Menschen zu empfinden. Auf diese Weise kommen Heilungssuchende schneller in einen Zustand der Herzkohärenz. Die liebevolle Energie des Heilenden kann so intensiver mit dem Feld des Klienten in Resonanz gehen. Lebensenergie darf nicht abstrakt verstanden werden. Die Qualität der Energie ist entscheidend! Denke daran: In Wirklichkeit ist es Liebe, die Heilung ermöglicht. Dies haben alle Heilerinnen und Heiler, gleich welche Methode sie anwenden gemeinsam: In dem Moment, wo Energie fließt, ist ihr Herzchakra in bedingungsloser Liebe aktiviert. Von Heilung zu sprechen ohne die Liebe in den Mittelpunkt zu stellen, wird immer an der Wahrheit vorbeigehen. Natürlich kann man Materie auch mit geistigen Kräften und mit Lebensenergie manipulieren. Dies hat jedoch wenig mit Heilung zu tun. Da manche Studierende der Prana-Heilung noch nicht ausreichend Selbstliebe entwickelt haben, fällt ihnen auch ihre hingebungsvolle Selbstheilung mitunter nicht leicht. Über das tiefgehende Empfinden von Liebe erhöhen wir unser Energieniveau beträchtlich. Wir kommen auf diese Weise in Resonanz mit dem Feld der universellen göttlichen Liebe und dieses heilt bekanntlich nicht allein körperliches Leid. Neben der Atmung und den Herzfunktionen reguliert das Herzchakra auch in beträchtlichem Maß die Infektabwehr, indem es die Thymusdrüse stimuliert. Deshalb leiden glückliche und entspannte Menschen deutlich weniger an Infektionen. Auf der seelisch-geistigen Ebene unterstützt ein harmonisch arbeitendes Herzchakra die Wandlung emotionaler Belastungen, welche ebenso toxisch wirken können wie schädigende Mikroorganismen. Umso befremdlicher wirkte gerade auf jene Menschen, die ihre körperliche, emotionale und mentale Gesundheit pflegen, die permanente Panik-Berichterstattung innerhalb der sog. Corona-Krise. Stress und Angst setzen bekanntlich die Immunabwehr herab. An und für sich wäre es über Hinweise zu Hygienemaßnahmen hinaus die Pflicht der Entscheidungsträger eines jeden Landes gewesen, beruhigend auf die Bevölkerungen einzuwirken und ihnen gute Anregungen zur Stärkung ihrer Immunabwehr zu geben. Das Gegenteil war leider über Wochen und Monate traurige Realität. Ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium empfahl sogar, den deutschen Bürgern Angst zu machen. Ein Mensch mit einem entwickelten Herzchakra wird sich nicht immer nur duldsam allem fügen, was ihm und anderen Mitmenschen Leid zufügt. Er wird sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben und diese auch beherzt vertreten. Wahrheit darf anderen Menschen nicht wie ein nasser Lappen um die Ohren geschlagen, sondern wie ein warmer Mantel umgelegt werden. Auch dazu befähigt dich dein liebendes Herz. Mit einem strahlenden Herzchakra können schwierige zwischenmenschliche und auch gesellschaftliche Spannungen geduldig transformiert werden. Dein Herzchakra schenkt dir neben der Fähigkeit Unabänderliches anzunehmen auch den Mut und die Stärke, schwierige Situationen aus der Liebe heraus zu wandeln. Der Verstand allein kann nicht viel zur Besserung einer schmerzhaften Konfrontation bewirken, so lange das Herz unbeteiligt bleibt. Und einen Wandlungsprozess gesellschaftspolitischer Dissonanzen erleben wir gerade ganz unmittelbar. Wann immer du verzweifelst und dabei bist, dich in Wortgefechten zu verlieren, besinne dich auf die große Stärke deines liebenden Herzens. Das meiste Unglück in der Welt, von Manipulation und Dogmatismus über Verbrechen, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg nahm im Fehlen von Herzintelligenz seinen Anfang. Es ist an der Zeit, dass Herzensbildung den gleichen Stellenwert einnimmt, wie die Ausbildung kognitiver Fähigkeiten. Wie wir mit Problemen umgehen, hängt im Wesentlichen davon ab, ob unsere Reaktion vom Herzen oder vom Kopf dirigiert wird. Eine Entscheidung, die mit dem Herzen getroffen wird, bietet eine Lösungsmöglichkeit. Eine Entscheidung die ausschließlich mit dem Kopf getroffen wird, hält uns häufig in Wut und Schmerz gefangen. Menschen, die das Leben aus der Herzperspektive betrachten, werden sich mit der Zeit immer mehr darüber bewusst, dass die Quelle von Erfolg und Gesundheit in ihnen selber liegt. Erfolgreich zu sein, bedeutet nicht einen gewissen gesellschaftlichen oder materiellen Status erlangt zu haben. Erfolgreich bist du, wenn du glücklich bist mit deinem Sein. Glück und innere Stärke hängen also mehr von deiner Einstellung zum Leben als von deinem Bildungsgrad ab. Wenn du unter seelischen oder körperlichen Schmerzen leidest, kannst du beobachten, wie durch eine liebevolle Zuwendung zu dir selbst oder zu einem schmerzenden Körperteil die Genesung enorm beschleunigt werden kann. Mit der Kraft des Herzchakras verfügst du über ein unerschöpflich großes Potential der Heilung für dich und deine Mitlebewesen. Diese Kraft will entdeckt und entwickelt werden. Genau dafür hast du dich auf dieser Erde inkarniert. Die Prana-Heilung, die Meditation über zwei Herzen, gutes Denken und Handeln, Dankbarkeit und Vergebung sind die Werkzeuge dafür. Letztlich ist die Wandlung deines Denkens und Fühlens in immer größere Liebe die Grundlage, um Heilung dauerhaft zu machen. Je mehr sich dein Herzchakra entfaltet, umso eher werden Reizbarkeit, Unruhe und depressive Verstimmung weichen. Du wirst die Welt in ihrer Schönheit und ihrem Leid mit dem Herzen sehen, Musik oder Naturklängen mit dem Herzen lauschen. Auch wirst du Menschen mit offenem Herzen zuhören, um sie besser verstehen zu können. Manchen fällt es schwer ihr Herz zu öffnen. Sie wirken verschlossen und benötigen stärkere Stimulation, um Freude erleben zu können. Oftmals haben diese Menschen traumatisierende Erfahrungen und tiefen Schmerz noch nicht überwunden, besonders wenn dieser mit Beziehungen und Liebe zu tun hatte. Sie glauben dann, dass sie ein offenes Herz wieder verletzbar macht und den Schmerz aufs neue erleben lässt. Aus diesem Grund ziehen sie sich häufig zurück. Diese Menschen möchten sich nicht an zärtliche Gefühle erinnern, die sie immer wieder mit ihrem Schmerz in Berührung bringen. Ihnen hilft es, ihr Herz im Erleben der Natur wiederzuentdecken, sich als Teil des Ganzen und als geliebtes Kind von Mutter Erde zu verstehen. Liebe wird im Herzchakra aktiviert, sie beginnt jedoch in deinem Bewusstsein. Sie fließt durch dich zu anderen Wesen, zur Natur und wieder zu dir zurück. Lieben ist wie Atmen. In der Stille öffnest du dein Herz so, wie du deine Lungen öffnest, um die Luft aufzunehmen, die du atmest. Und so wie die Luft wieder hinaus fließt, sendet auch dein Herz automatisch Liebe aus, wenn es sie empfangen hat. Es ist in derselben Weise bestimmt zu empfangen und zu geben, wie die Lungen dazu bestimmt sind, Luft in sich aufzunehmen und sie dann wieder auszustoßen. Das Herz kann nicht Liebe empfangen, ohne sie wieder zurückzugeben. Liebe ist ein zirkulierender Prozess. Bist du einmal im Fluss der Liebe, musst du nicht mehr darüber nachdenken, sie geschieht einfach, so wie das Atmen. Indem du diese einfache Wahrheit verinnerlichst, beginnt sich dein Leben zu wandeln. Du erkennst allmählich, dass jede Begegnung heilig ist. Es sind Gelegenheiten, Liebe zu geben und zu empfangen. Du bist mitten im Fluss der Liebe und stehst nicht länger an seinem Ufer. Manchmal vergisst du diese Wahrheit, lässt dich in emotionale Dramen hineinziehen, wirst wütend, traurig oder ungeduldig. Du fühlst dich einsam, deprimiert und schuldig. Das ist in Ordnung. Das passiert in jenen Augenblicken, wo du vergisst wer du bist, wenn du nach Liebe im Aussen suchst anstatt sie im Inneren zu finden. Solche Momente der Dunkelheit sind gleichzeitig eine Chance zum Erwachen, wenn du dir deines Zustandes bewusst wirst und diesen liebevoll annimmst. Du bist hier, um dir zu vergeben, wenn du etwas gesagt oder getan hast, was dich oder Andere verletzt hat. Erinnere dich daran, dass die Verbindung zu deinem Herzchakra, deine in dir wohnende liebevolle Güte jene Kraft ist, die dich jetzt und immer wieder zurück zu deinem wahren Wesen führt.

Das Nabelchakra – „Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf“ (Mahatma Gandhi)

Dipl.-Phil. Patricia Gulde

Die Scheinwerfer meines Autos beleuchten die nächtliche Landstraße auf dem Weg in die Berge des Thüringer Waldes. Hellwach und in Vorfreude auf das Seminar am darauffolgenden Wochenende fahre ich entspannt in gemäßigtem Tempo die kurvenreiche Strecke. Von einem Moment zum anderen bin ich ohne ersichtlichen Grund im Schritttempo und komme fast zum Stehen. Seltsam! Wenige Augenblicke später springt ein Rudel Rehe über die Leitplanken und überquert direkt vor mir die Fahrbahn.

Während einer Urlaubsreise durch Schweden genießen wir die erfrischend lebendige Stadt Malmö und beenden das Sightseeing mit einem Bad in der Ostsee bei schönstem Sonnenschein. Plötzlich überkommt mich eine innere Unruhe, welche gar nicht zu der heiteren Stimmung passen will. Ich bitte meinen Mann mit mir zum Parkhaus zurückzukehren, um das Gepäck für die Hotelübernachtung zu holen. Am Parkhaus angekommen, reagiert die verschlossene Eingangstür nicht auf den Code unseres Tickets. Noch immer in Unruhe laufen wir den für Fußgänger nicht vorgesehenen Autokreisel in sportlichem Tempo hinauf bis zum Oberdeck. Dort sieht es sehr übersichtlich aus. Die meisten Besucher sind schon abgefahren. Gleichzeitig bemerken wir wie sich 3 Männer an unserem Auto zu schaffen machen und die Fahrzeugtüren schon geöffnet hatten. Ohne uns abzusprechen liefen wir rasch und beherzt auf die Einbrecher zu, welche hektisch die Flucht ergriffen. Gott sei Dank- der Inhalt des Autos war vollständig, die Türen intakt.

Wahrscheinlich hast auch du schon manches Mal auf dein Bauchgefühl gehört und kannst dich an Situationen erinnern, in denen du instinktiv das Richtige getan hast ohne lange zu überlegen. Hättest du es ignoriert, wäre vielleicht großer Schaden entstanden oder eine besondere Gelegenheit verstrichen. Oft kannst du bestimmte Entscheidungen in dem Moment, wo du sie getroffen hast, nicht rational erklären. Aber du erinnerst dich, daß dein Gefühl aus der Tiefe deines Nabelchakras dir den entscheidenden Impuls gegeben hat. Zeichen, welche dir dein Bauchgefühl wie aus heiterem Himmel übermittelt, können plötzliche Angst oder Furcht ohne Grund sein, ein starker Drang etwas Bestimmtes schnell zu erledigen, ein inneres Kribbeln oder eine plötzlich erhöhte Wachsamkeit. Ist dein Geist dabei relativ neutral, kannst du darauf vertrauen, dass dieses plötzlich aufkommende Empfinden kein Gedankenkonstrukt ist.

Dein Bauchgefühl reagiert sehr sensibel. Wenn du ihm vertraust, fühlst du dich insgesamt zufriedener und vertraust deinen eigenen Entscheidungen. Indem du die Weisheit dieses unterbewussten Empfindens würdigst, kannst du dich vor einer Menge Leid retten. Dein Bauchinstinkt ist deine Urweisheit. Natürlich ist es von Bedeutung bei schwerwiegenden Entscheidungen dein Bauchgefühl noch einmal mit Herz und Verstand zu prüfen. Dafür sind wir schließlich liebende Wesen mit Verstandeskräften.

Hält dein Lebensweg einen Richtungswechsel oder wichtigen Impuls für dich bereit, dann wirst du von deinem Bauchgefühl sofort benachrichtigt. Wenn du dann ein inneres „JA-JETZT“ wahrnimmst, ignoriere es nicht. So kannst du dich vor bitteren Enttäuschungen schützen. Manchmal können festsitzende Glaubenssätze, ideologisch manifestierte Konstrukte, religiöse oder spirituelle Abhängigkeiten und übertriebene Rücksichtnahme auf Andere dein gesundes Bauchgefühl kapern. Das schafft Unbehagen! Um den Weg deiner Bestimmung freudvoll und unbeirrt weiterzugehen, sind Achtsamkeit auf deine Intuition, liebevolle Güte und Weisheit die beste Navigation.

Wenn diese zusammenwirken, darfst du dem Druck und den Erwartungen von außen, welche sich manchmal wie ein Hindernisparcours vor dir aufzubauen scheinen, ruhig ausweichen.

Das Bauchgefühl vermittelt dir auch dein Empfinden für Schönheit, Harmonie und göttliche Ordnung. Dieses meint nicht Perfektion oder Starre, sondern Struktur, Schönheit, und Freiheit von Ballast. Scheinbare oder erzwungene Ordnung führt dagegen zu Leid und Spannungen. Ein Mangel an Ordnung in unserem Leben liegt in uns selbst begründet. Du kannst erleben, dass sich mit der Wiederherstellung der Ordnung in deinen Gedanken und Emotionen, deinen Angelegenheiten, deinem Wohn- und Arbeitsumfeld auch dein Bauchgefühl verbessert. Es reagiert sehr stark auf Harmonie.

Zahlreiche physische Unpässlichkeiten, welche im Bereich des Nabelchakras auftreten können, haben ihren Ursprung in Disharmonie und Unordnung unserer Lebenssituation und den daraus resultierenden Spannungen. All deine Bemühungen innere und äußere Ordnung in dein Leben zu bringen, kannst du wirkungsvoll unterstützen, wenn du dich während deiner Meditationspraxis auf dein Nabelchakra fokussierst und über die göttliche Ordnung meditierst.

Große Bedeutung für ein ausgeglichenes Nabelchakra haben die Zusammenstellung der Nahrung und die Art und Weise wie du isst. Außerdem tragen ausreichende Bewegung an frischer Luft und achtsames Bauchatmen zu einer Normalisierung des Nabelchakras bei. Als Coach während zahlreicher FX-Mayr Fastenkuren konnte ich erleben, wie die Entlastung des Darms und die Wiederherstellung eines gesunden Darmmilieus das Energielevel und die Psyche der Kurpatienten verbesserte. Die Menschen fühlten sich nach einiger Zeit innerlich „aufgeräumt“, ihre Lebensfreude und Lebenskraft nahm zu. Die wiedergewonnene Harmonie im Bereich des Nabelchakras strahlte auch auf die anderen Energiezentren aus. Begleitende Pranabehandlungen unterstützten dabei die Ausscheidungs- und Absorptionsfähigkeit des Darmes, die Ausheilung von Dysbakterien sowie die Anhebung des allgemeinen Wohlbefindens.

Während einer Fastenkur lassen sich Disharmonien in vielen Bereichen des Lebens leichter auflösen, als wenn man inmitten des Arbeitsprozesses steckt. Werden in Folge einige der neuen Gewohnheiten wie das langsame bewusste Essen, die tägliche Bewegung an frischer Luft, achtsames Atmen, mentale und emotionale Hygiene in den Alltag integriert, können tiefgreifende und andauernde Regenerationsprozesse beobachtet werden.

Die Verbindung zwischen Darm und Psyche ist besonders stark ausgeprägt. Der Darm wirkt über einen zentralen Nervenstrang, den Vagusnerv, auf unser Gehirn ein. Andererseits kann psychischer Stress unsere Darmfunktion verändern. Du merkst das zum Beispiel, wenn du unter Stress häufig zur Toilette musst oder Durchfall bekommst. Innere Anspannung hingegen führt häufig zu Verstopfung. Dauerstress kann die Durchlässigkeit der Schleimhaut erhöhen. Wird die Darmschleimhaut durchlässiger als normal, ist unser Körperinneres einer Flut von Schadstoffen, Allergenen und bakteriellen Zerfallsprodukten ausgesetzt. Die dabei entstehenden stillen Entzündungen sind Verursacher einer großen Anzahl physischer und psychischer Störungen. Der Körper bildet infolge dessen deutlich weniger des sogenannten Glückshormons Serotonin. Einige Kliniken in Europa sind sehr erfolgreich in der Heilung schwerer Depressionen und Psychosen durch Langzeitfastenkuren, wie die Filmdokumentation „Fasten und Heilen“ eindrucksvoll belegt.

Wenn du dich unwohl oder energielos fühlst, niedergedrückt bist und keinen guten Zugang zu deinem Bauchgefühl mehr hast, wenn es dir schwerfällt Entscheidungen zu treffen, wird deine Aufmerksamkeit und intensive Zuwendung in den Bereich des Nabelchakras auf physischer und feinstofflicher Ebene eine baldige Besserung nach sich ziehen. Gerade so wie das ungeborene Kind durch das Nervenzentrum am Nabel die Lebensnahrung von der Mutter empfängt, erhält der Mensch durch ein gut arbeitendes Nabelzentrum die Möglichkeit physische und energetische Nahrung für seinen Körper zu generieren.

Mit einem ausgeglichenen Nabelchakra fließen die Energien deiner unteren Chakren harmonisch in die oberen Energiezentren. Klarheit, Innere Ruhe, gutes Reaktionsvermögen und Vitalität geben dir Stabilität im Leben.

Warum wir unser Energiefeld vor Mobilfunkstrahlung und anderem Elektrosmog schützen sollten

Als Prana-Anwender sind wir Dank der genialen Technik des Scannens in der Lage, Veränderungen und Deformationen im Energiefeld von Menschen, Tieren und Pflanzen wahrzunehmen. Die Prana-Heilung nach GMCKS lehrt, wie Störungen beseitigt werden können und welche Maßnahmen hilfreich sind, um das Energiefeld stabil zu halten und vor Beeinflussungen unterschiedlichster Art zu schützen.

Wenn aber das Energiefeld trotz sorgfältigster Vorgehensweise schon nach kurzer Zeit wieder geschwächt ist und Symptome wiederkehren, deren Ursache sich nicht erschließt, müssen auch mögliche Belastungen durch künstlich erzeugte elektromagnetische Felder im Umfeld der Anwendung und des Klienten in Betracht gezogen und geprüft werden.

Ein einfacher Versuch

Scannen wir die Aura einer Person in gutem Gesundheitszustand, nehmen wir eine weitgehend regelmäßige Ausdehnung wahr. Nun beginnt der Proband mit einem ungeschützten Handytelefonat. Das erneute Scannen des Energiefeldes während des Telefonierens zeigt, dass die Seite der Aura, in welcher das Handy am Körper gehalten wird, zusammenbricht. Nach einem mehr als 5-minütigen ungeschützten Handytelefonat kann je nach Gesundheitszustand des Betroffenen, die Normalisierung des Energiefeldes durch Selbstregulierung bis zu einer Stunde benötigen.

Digitale Umweltverschmutzung

Könnten wir all die digital erzeugten Funkwellen sehen, die unser Umfeld und uns selbst durchdringen, würden wir unsere Umwelt wohl als fragiler und in ihrer natürlichen Harmonie gefährdeter wahrnehmen. Vielleicht gäbe es dann ein Grundverständnis dafür, dass uns Orte mit hoher Strahlenbelastung nicht gut tun und es uns dennoch möglich ist, einige Wirkungen des sog. Elektrosmogs durch Änderung unserer Gewohnheiten im Umgang mit Handy, Tablet, PC und TV zu reduzieren und Störfelder erzeugende Geräte in einigen Zeiträumen selbstbestimmt abzuschalten oder mit verfügbaren Technologien zu entstören.

Handys müssen in Flugzeugen und Krankenhäusern ausgeschaltet werden, weil sie in der Lage sind, sensible Geräte zu stören. Die Vermutung liegt nahe, dass durch sie auch der menschliche Körper, insbesondere der jugendliche oder geschwächte gestört wird, weil der Mensch ein biophysikalisches Wesen ist. Unsere Körperfunktionen werden durch elektrische Impulse in unterschiedlichen Frequenzbereichen gesteuert, wodurch die Darstellung der Gehirnströme im EEG oder der Herzaktivität im EKG erst möglich wird. Die uns umgebenden Mobilfunkstrahlen mit nicht biologisch pulsierenden elektromagnetischen Wellen wirken auf den Körper ein und lösen dort unkontrollierte Effekte aus. Erforscht ist z.B. die Tatsache, dass langes ungeschütztes Handytelefonieren die Blut-Hirn-Schranke öffnet, wodurch im Körper vorhandene Schwermetalle und Gifte in das Gehirn gelangen und somit das Entstehen von Alzheimer forcieren können.

Folgen der Handytelefonie im Blut

Handy ungeschützt

Handy geschützt

In der Dunkelfeldmikroskopie vor und nach Handytelefonie kann die Wirkung elektromagnetischer Felder auf das Blut festgestellt werden. Waren die Blutkörperchen im Vorzustand noch frei beweglich, verklumpen sie nach 10-minütiger Strahlenbelastung und bilden sogenannte „Geldrollen“ – bei Kindern beginnt die Verklumpung der roten Blutkörperchen schon nach 20 Sekunden Handytelefonat. Dies hat zur Folge, dass die Mikrozirkulation abnimmt und der Sauerstoffgehalt des Blutes sinkt.

Häufige Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz, die alle Zellen des Körpers durchdringt, führt zu dauerhaften Schädigungen. Das Blut kann, je nach Regulationsfähigkeit des betroffenen Menschen über die Dauer von bis zu einer Stunde wieder in seinen ursprünglichen Zustand kommen. Bei einer Dauerbelastung ist eine Regulation kaum mehr möglich.

Strahlenschäden in der Natur

Auch Bäume und Tiere sind der zunehmenden Dichte schädlicher Mobilfunkstrahlung ausgesetzt. Bei Bergwanderungen beobachteten wir häufig, dass dort, wo Sendemastanlagen auf den Gipfeln standen, Bäume in großer Anzahl und weitem Radius Anomalien aufwiesen. Fichten, die zunächst gerade gewachsen waren, entwickelten ab einer bestimmten Höhe einen ausweichenden Knick im Stamm, welcher nach dem Alter der Aufforstung beurteilt, zu jenem Zeitpunkt entstand, als eine Sendemastanlage in Betrieb genommen wurde. Unzählige Laubbäume konnten keine ihrer Wuchsform entsprechende Krone ausbilden und wiesen Verkrüppelungen auf. Es liegen internationale Studien vor, wonach auch das Bienensterben durch die zunehmend hohe Dichte von Sendemasten für den Mobilfunk zugenommen hat. Milben und andere Parasiten befallen die durch elektromagnetische Wellen geschwächten Völker.

Belastungen durch DECT-Telefone, WLAN & Co.

Die weit verbreiteten Schnurlostelefone – selbst die meisten Eco DECTS – funken digital und andauernd, also auch dann, wenn man nicht telefoniert. Zusätzlich strahlen auch Babyphones, Spielkonsolen, elektronische Heizungszähler, neue Stromzähler und WLAN/Bluetooth.

Folgen dieser permanenten Strahlung können Schlafmangel, Depressionen, Konzentrationsprobleme, Schmerzen, Müdigkeit und Schwerwiegenderes sein. Besonders anfällig sind vorgeschädigte Menschen, die Metalle im Körper haben, Vitalstoffdefizite aufweisen oder chronische Infektionen wie z.B. durch Borrelien ausgelöst in sich tragen.

Schlafstörungen durch Elektrosmog

In 20 Studien wurde belegt, dass E-Smog Belastung zur massiven Reduktion von Melatonin führt. Melatonin ist ein wichtiges Hormon für gesunden Schlaf und ein stabiles Immunsystem. Weiter übt es eine Schutzfunktion gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Multiple Sklerose aus, senkt Blutdruck und Cholesterin und schützt vor Autoimmunerkrankungen.

Der Münchner Umweltmediziner Dr. Hans Christoph Scheiner konnte in einer Pilotstudie belegen, dass bei Probanden im Umkreis einer Sendemastanlage im Abstand von 150 – 500 m die Melatoninwerte nach Inbetriebnahme durchschnittlich um 87% sanken.

Melatonin wird in der Zirbeldrüse gebildet, was die Vermutung nahe legt, dass besonders die empfindlichen endokrinen Drüsen unter einer E-Smogbelastung leiden. Nach Erfahrungen von verschiedenen Therapeuten ist die Hochfrequenzbelastung der Zirbeldrüse eine gewichtige Therapieblockade.

Autofahren und Strahlenbelastung

Die Funkbelastung in und außerhalb von Fahrzeugen nimmt stetig zu. Im Fahrzeuginnenraum erzeugt eine Vielzahl von Bluetooth-Anwendungen, Vernetzungen mit Bordcomputern, Leit- und Ortungssystemen hohe Strahlungswerte. Autofahrer sind durch die Strahlenbelastung, die innerhalb ihres mobilen „faradayschen Käfigs“ um ein vielfaches höher ist als im Freien wesentlich gestresster, aggressiver und nach langen Fahrten erschöpfter.

Zugfahren

In öffentlichen Verkehrsmitteln, besonders in ICE-Zügen und Fernbussen ist die Belastung noch wesentlich höher. In jedem Wagen sind Mobilfunkrepeater sowie WLAN-Antennen integriert. Eine Vielzahl Reisender betätigt sich ähnlich Robotern nur noch mit ihren elektronischen Fußfesseln Handy, Tablet oder Notebook. Dabei werden auch Mitreisende ohne aktive Geräte einer hohen Mobilfunkstrahlung ausgesetzt, zumal die Wände alle Strahlung wie ein Spiegel reflektieren.

Elektrosmog an Schulen

In Österreich wurden sämtliche Mobilfunkantennen von Schuldächern entfernt, nachdem die dortige Ärztekammer im Mai 2011 den Mobilfunk als potentiell krebserregend eingestuft hat. In Israel wurde wegen zu hoher Gesundheitsrisiken WLAN aus Schulen verbannt.

Aufschlussreich und studienbasiert ist der 2016 in Österreich produzierte, hochbrisante Dokumentarfilm „Thank you for calling“.

Mehrere Ärzteapelle, wie der Freiburger Apell mit tausenden Unterschriften, raten in der Politik zu mehr Umsicht und für mehr Schadensbegrenzung und Aufklärung.

Elektrosensibilität

Als elektrosensible Menschen, die immerhin bereits 6 – 10% der Bevölkerung ausmachen und rein zahlenmäßig die Größenordnung aller an Diabetes Erkrankten in Deutschland erreicht haben, werden jene Menschen eingestuft, die unmittelbar mit Symptomen auf Störfrequenzen reagieren. Die weitaus größere Gruppe von Menschen bringt wiederkehrende Symptome gar nicht erst mit E-Smogbelastung in Verbindung. So wie man beim Allergiker von allergieauslösenden Stoffen spricht, welche eine sofortige Überreaktion des Immunsystems provozieren, gibt es auch sogenannte Intoleranzen, die erst, wenn ein bestimmtes Maß überschritten wurde, Befindlichkeitsstörungen auslösen. Wie bei anderen Belastungen, setzt jeder Körper auch bei E-Smog seine individuellen Grenzwerte.

Sinnvolle Schutzmaßnahmen

In einem Studienprojekt der Technischen Hochschule Ingolstadt konnte eine signifikante Verbesserung des Zustandes von betroffenen Personen mit Tinnitus, Rheuma, Multipler Sklerose, Epilepsie und Kopfschmerzen in abgeschirmten Räumen festgestellt werden. Grundsätzlich sollen Wohnungen, insbesondere Behandlungs- und Seminarräume frei von Elektrosmogbelastung sein. Schnurgebundene Telefone sind vorzuziehen, Geräte mit hoher elektromagnetischer Abstrahlung zu entstören. Zusätzlich kann man auch die gesamte Wohnung oder das Haus mit innovativer Technologie unkompliziert schützen ohne auf die Vorzüge digitaler Kommunikation verzichten zu müssen. Wenn in Seminarräumen Handys ausgeschaltet, nicht nur lautlos bzw. in den Flugmodus gestellt werden und der Raum von anderen Strahlungsfeldern rein gehalten wird, bemerken die Teilnehmer bald, dass sie während des Seminars konzentrierter und entspannter sind und auch weniger Kaffee oder Süßes brauchen, im Vergleich zu normalen Fortbildungsveranstaltungen, bei denen jeder sein Handy oder Laptop zumindest im Standby-Modus dabei hat.

Strahlenbelastungen werden durch Waldspaziergänge innerhalb eines gesunden Bestandes abgebaut. Besonders durch Barfußlaufen in der Natur findet eine gute Erdung statt, welche die elektrostatische Entladung eines strahlungsbelasteten Körpers unterstützt und außerdem die natürlichen Elektronen des Erdpranas mühelos in den Körper gelangen lässt, ihn damit dem elektrischen Energiepotential der Erde angleicht und so den elektrischen Grundzustand wiederherzustellen und zu erhalten hilft. Tägliches, vor allem abendliches Duschen über den Kopf hinweg hilft Menschen die tagsüber hoher Strahlung ausgesetzt waren. Pranaheilungspraxis, eine positive Lebenseinstellung, Körper- und Atemübungen sowie ein gesunder Darm stärken unsere Vitalität und machen uns weniger anfällig für E-Smog. Eine gute Vitalstoffversorgung und Pflanzen, deren Inhaltsstoffe antioxidativ wirken und Entzündungen minimieren, reduzieren zusätzlich die Strahlenbelastung. So schützt z.B. japanischer Grüntee besonders gut vor oxidativem Stress in den Zellen und mindert die zellschädigenden Wirkungen hochfrequenter Strahlungsfelder.

Der allerorten anzutreffende unbesorgte und beinahe unverantwortliche Umgang mit technischen Strahlungsquellen erinnert an die Umweltverschmutzung der frühen 70er-Jahre. Einen derartigen Umgang mit der Umwelt wie damals können wir uns heute, da wir die Auswirkungen kennen, nicht mehr vorstellen. Ebenso wird es uns sicher in ein paar Jahren mit der Verschmutzung unserer Lebensräume durch hochfrequente elektromagnetische Wellen gehen. Biologisch erklärbar ist auch, dass viele schädigende Effekte erst nach Jahren zu erkennen sind. Auch bei Asbest, Tabak, Holzschutzmitteln u.a. hat die Forschung lange gebraucht, um die Risiken zu erfassen. Seit dem 18. November 2016 gilt in der EU eine Pflicht für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter vor schädigenden Wirkungen von E-Smog zu schützen.

Für uns Prana-Anwender ist ein besonders achtsamer Umgang mit der Thematik des Elektrosmog angezeigt, damit unsere sorgfältige Arbeit zur Harmonisierung des Energiefeldes nicht durch vermeidbare Störungen beeinträchtigt wird.

Alle Angaben im Text sind sorgfältig recherchiert.

Empfohlene Websites zum Weiterlesen:

www.diagnose-funk.org

www.mobilfunkstudien.org

www.buergerwelle.de

www.mobilfunkstuttgart.de

www.strahlung-gratis.de

Bildunterschriften:

Eneregiefeldfotografie der Handynutzung im ungeschützten Zustand und mit technischer Entstörung
Einwirkungsintensität der Sendeleistung im SAR-Grenzwert von Handytelefonie bei Kindern und Erwachsenen
Blutbild in Dunkelfeldmikroskopie ohne Strahlenbelastung und nach Einwirkung hochfrequenter Strahlung
Mobilfunk-Antennenwald auf einem Wohnhochhaus

Die Zirbeldrüse – Tor zur Seele

Im menschlichen Körper ist das autonome Nervensystem jenes Werkzeug, welches dem Psychischen Selbst innere und äußere Aktivität verleiht. Dieser Teil des Nervensystems wird oft als „sympathisches Nervensystem“ bezeichnet, auch weil es in Sympathie mit jenen höheren Frequenzen schwingen kann, die wir als kosmische oder göttliche Schwingung kennen. Jede endokrine Drüse erhält die Nervenimpulse direkt vom sympathischen Nervensystem. Somit übt das innere Selbst einen großen Einfluss auf die Drüsenfunktion aus. Das Maß an Harmonie, welches zwischen unseren Hormondrüsen herrscht, spiegelt das Maß an Harmonie in unserem inneren und äußeren Selbst wieder. Das Drüsensystem muss als integriertes Ganzes betrachtet werden. Jede Einwirkung auf eine Hormondrüse hat Auswirkungen auf das gesamte System. Man kann das Drüsensystem auch als Spiegel des Selbst bezeichnen.

Obwohl die harmonische Funktion der Zirbeldrüse oder Epiphyse außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige, emotionale und spirituelle Gesundheit ist, wird ihr oftmals nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Diese unscheinbare, an der Unterseite des Gehirns gelegene kleine Drüse gab lange Zeit Anlass zu medizinischen Spekulationen. Ist sie überhaupt wichtig – und wenn ja, wofür? Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde ihre Hormonproduktion entschlüsselt. Die Zirbeldrüse ist während der gesamten Lebensspanne biologisch aktiv und erfüllt eine Vielzahl von Aufgaben. Dazu gehört die Einwirkung auf die Aktivität der Nebennierenrinde, der Schilddrüse, der Thymusdrüse, der Geschlechtsdrüsen, des Hypothalamus und der Bauchspeicheldrüse.

In zahlreichen, oft Jahrtausende alten Schriften wird auf ihre herausragende Stellung innerhalb des menschlichen Seelenlebens hingewiesen. Ihr lateinischer Name „Glandula Pinealis“ weißt auf ihr pinienzapfenförmiges Aussehen hin. Am hinteren oberen Abschnitt des Zwischenhirns ist sie durch einen winzigen, aus Nervensubstanz bestehenden Stiel, mit dem Rückenmark verbunden.(Abb.1) Auf dem Grund der zapfenförmigen Drüse befindet sich ein linsenförmiges Körnchen, nicht größer als ein Senfkorn, welches mit zunehmender Entwicklung des Gehirns und des Seelenlebens, die Größe einer Erbse erreichen kann. Die Zirbeldrüse ist außen und innen von einem hauchdünnen, aus Nervenfibrillen bestehendem Netz umgeben, durch welches sie mit dem bewussten und unbewussten Nervensystem verbunden ist. Von dem Körnchen auf ihrem Grund geht eine Lichtquelle von Biophotonen aus, die umso heller strahlt, je mehr sich der Mensch vervollkommnet. Ihre herausragende Bedeutung wird symbolisch durch den geflügelten Caduceus mit Pinienzapfen am oberen Ende oder dem Stab des Horus bildhaft zum Ausdruck gebracht.(Abb. 2) Zwar wird die Hormonproduktion des endokrinen Systems im Wesentlichen vom Hypothalamus und der Hypophyse gesteuert – ihre übergeordnete Funktion für die anderen Hormondrüsen ist bekannt – jedoch hat die Zirbeldrüse größten Einfluss auf die Aktivität der Hypophyse und des Hypothalamus. Folglich kann sie auch als „Schalter über dem Schalter“ bezeichnet werden.

Die Hormone der Zirbeldrüse

Trifft Sonnenlicht oder helles Lampenlicht auf den Sehnerv, ist die Zirbeldrüse wenig aktiv. Bei Nacht steigert sie ihre Hormonausschüttung um das Vielfache, ebenso in langen dunklen Wintermonaten. Das am Tag gebildete Serotonin wandelt die Zirbeldrüse in der Dunkelheit der Nacht in Melatonin um. Melatonin steuert unseren Wach-Schlaf-Rhythmus. Darüber hinaus hat das Hormon ein großes antioxydatives Potential, wodurch Zellschäden wirksam reduziert werden. Medizinische Studien belegen, dass eine ausreichende Melatoninproduktion das Entstehen von Krebs und Demenz hemmt. Die Hormone der Zirbeldrüse werden auch als Neurotransmitter bezeichnet, das sind körpereigene Botenstoffe, die als Verbindungsstellen in allen Nervenzellen des Körpers fungieren und von dort aus die elektrischen Impulse weiterleiten. Sinkt bei Abnahme der Zirbeldrüsenfunktion der Melatoninspiegel, wird der Alterungsprozess und die Anfälligkeit für Erkrankungen jeder Art beschleunigt. Unsere moderne Lebensweise und die veränderten unnatürlichen Lebensrhythmen beeinträchtigen die Funktion der Epiphyse nicht unerheblich und lassen sie schrumpfen. Wir halten uns durch künstliche Lichtquellen wach und machen somit die Nacht zum Tag. Mangelndes Sonnenlicht und eine unzureichende Nachtruhe beeinträchtigen ihre Funktion zusätzlich. Die Zirbeldrüse produziert auch ein Halluzinogen – Dimethyltryptamin (DMT). Diese Substanz verleiht halluzinogenen Pflanzen ihre berauschende Wirkung. DMT ermöglicht dem Gehirn neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen zu kreieren und führt zu einer Veränderung des visuellen Erlebens. Die Produktion dieser Substanz steigt während spiritueller Praxis aber auch bei Geburt und Tod. Die Zirbeldrüse ist auch als Empathie-Zentrum bekannt. Bei mangelnder Melatoninproduktion kann es zur Abstumpfung und Teilnahmslosigkeit kommen.

Spirituelle Aspekte der Zirbeldrüse

In den Lehren der verschiedenen geistigen Schulen wird die Zirbeldrüse auch als Organ der spirituellen Verwirklichung erklärt. Sie ist jene Drüse, mit deren Hilfe wir außersinnliche Wahrnehmungen und Einheitserfahrungen entwickeln können. Sie ist jenes Organ, mit welchem Gedankenübertragung möglich wird. Durch die Entwicklung und Aktivität der Zirbeldrüse scheint sich das Bewusstsein einem tiefgehenden Verständnis der universellen Prinzipien für verschiedene Ebenen der psychischen, spirituellen und universellen Entwicklung zu öffnen. Diese Drüse gewährt uns Einblick in unsere nichtmaterielle Existenz – in unsere Seelennatur. Sie ist in der Lage, unseren Geist mit Licht und Freude zu füllen, wenn wir das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele bewahren.

Mit der Entwicklung der Zirbeldrüse verstärkt sich auch die intuitive Intelligenz, die sich als spontanes Wissen oder unmittelbare Erkenntnis ohne vorheriges Studium des Sachverhaltes zeigt. Um diesen Zustand zu erreichen muss jedoch das Herzchakra aktiviert sein.

Durch die Lehren von GMCKS erfahren wir, dass sich der dauerhafte mentale Same in der Zirbeldrüse befindet. Er kann als ein mentales Energieteilchen betrachtet werden, welches die Aufzeichnungen früherer Leben enthält und dem Meditierenden einen Zugang zu seiner höheren Seele ermöglicht. Der dauerhafte mentale Same strahlt Indigo, umgeben von Regenbogenfarben, weswegen er auch als die blaue Perle bezeichnet wird. Auf die herausragende Bedeutung dieses Samens weisen symbolhafte Darstellungen verschiedener Religionen und geistiger Schulen.(Abb. 3 – 7) Zur Entwicklung des kostbaren und wichtigsten Samens entwickelte GMCKS die Meditation über die blaue Perle, auch als Meditation über die Seele bekannt. Das Praktizieren der Zwei-Herz-Meditation und Charakterbildung tragen ebenso dazu bei, eine sanfte und harmonische Entwicklung der Zirbeldrüse zu bewirken.

Äußere Einflussfaktoren

Neben spiritueller Praxis und Persönlichkeitsentwicklung sind auch äußere Faktoren zur Erhaltung der Zirbeldrüsenfunktion zu beachten:

So schädigen hochfrequent strahlende elektromagnetische Felder von Sendemasten, Handy- und DECT-Telefonie die Funktion dieser empfindlichen Drüse immens. Hinzu kommen Belastungen durch Toxine. Insbesondere das Fluorid als Zusatz in Zahncreme, Tabletten für Kinder, Trinkwasser und manchen Speisesalzen lässt die Zirbeldrüse verkalken. Ihre Hormonproduktion nimmt so rapide ab. Die Verkalkungsrate der Zirbeldüse hat in den westeuropäischen Ländern inzwischen einen Grad von 60 – 80 % erreicht, wohingegen sie bei naturnäher lebenden Volksstämmen in Afrika nur bei 5 -15 % liegt.(Abb. 8a, 8b)

Es existieren ausreichend Studien und Methoden, um diesen schädigenden Einflüssen wirkungsvoll zu begegnen und um toxische Belastungen rückgängig zu machen. Auch die Zirbeldrüse kann mit Pranaheilung von Ablagerungen befreit werden. Zusätzlich wird die Einnahme von Mineralerden mit einer starken Bindefähigkeit für Toxine empfohlen. Die gebundenen Gifte können so schnellstmöglich über den Darm ausgeschieden werden. Zwei Liter gutes Wasser am Tag getrunken, sorgen dafür, dass die gelösten Toxine auch über die Nieren ausgeschieden werden. Innovative Technologie ermöglicht uns seit jüngster Zeit belastende hochfrequente elektromagnetische Strahlung in biologische, unser System stärkende Frequenzen zu wandeln.

Stärkende Maßnahmen

Die Reinigung und Stärkung über die Bauchatmung mit Konzentration auf das Ajnachakra bewirkt eine zusätzliche Kräftigung der Drüse. Da das Visualisieren von Farben eine Belebung der Zirbeldrüsenaktivität hervorruft, bietet die Arbeit mit Farbprana weitere Möglichkeiten, ihre Funktion zu stimulieren. Unterstützend wirkt auch regelmäßiger Aufenthalt in der Sonne. Hier genügen 15 Minuten täglich.

Je mehr wir uns dem lichtspendenden Gefühl der Lebensfreude und dem Bewusstsein in einem von Liebe erfülltem göttlichen Feld leben zu dürfen öffnen, desto gesünder wird die Epiphyse sein.

Die Zirbeldrüse hat sich im Laufe der jüngsten Phase der Evolution stark zurückgebildet. Sie ist von ihrer ursprünglichen Größe von ca. 3 cm auf wenige Millimeter geschrumpft. Unsere veränderte naturferne Lebensweise, die vorrangige Ausbildung des Intellekts und Vernachlässigung der intuitiven Fähigkeiten haben diese Drüse geschwächt. Nachdem die herausragende Bedeutung der Zirbeldrüse wieder entdeckt und zunehmend erforscht wird, ist die Aktivierung, Entfaltung und Rückgewinnung ihrer essentiellen Funktion für den Menschen eine Aufgabe unserer Zeit.

Im weltweiten Bemühen, die Zukunft der Menschheit lebenswert und friedlich zu gestalten, Empathie und Spiritualität zu entfalten, kommt der Heilung, Pflege und Stärkung der Zirbeldrüse eine herausragende Bedeutung zu.

Empfohlene Literatur und Internet:

Master Choa Kok Sui, OM MANI PADME HUM, Innere Studien Verlag 2008.

Onslow H. Wilson, Drüsen – Hüter unseres Seins, Edition, AMORC-Bücher 1987.

Luke J., Fluoride deposition in the aged human pineal gland, Caries Res. 2001 Mar-Apr; 35(2):125-8.

Wu YH, Swaab DF., The human pineal gland and melatonin in aging and Alzheimer´s disease, J Pineal Res. 2005 Apr; 38(3):145-52

Bildunterschriften:

Abb. 1: Lage der endokrinen Drüsen im Gehirn

Abb. 2a,b: Caduceus und Stab des Horus

Abb. 3. Blaue Perle umgeben von Regenbogenfarben

Abb. 4: Auge in der Pfauenfeder als Sinnbild der blauen Perle

Abb. 5: Pinienzapfen und Pfauen im Pinienzapfenhof des Vatikans in Rom

Abb. 6: Auge des Horus und Ausschnitt aus dem Gehirn mit Zirbeldrüse

Abb. 7: Blaue Perle mit goldener Flamme ; Altar PRANA-Zentrum Dresden

Abb. 8a, b: verkalkte Zirbeldrüsen

Heilung durch Entgiftung und Entschlackung

Die Selbstheilungskräfte lebender Organismen, ihre Vitalität und Langlebigkeit hängt im Wesentlichen von ausgeglichenen Energieflüssen ab. Sind diese intakt, kann der Körper auch Stoffwechselrückstände und Gifte in großem Umfang ausscheiden. Angesammelte Fremdstoffe, die nicht für die Erhaltung des Lebens gebraucht und angelagert werden, hemmen die natürlichen und vollkommenen Funktionen des Körpers und müssen daher logischerweise zu organischen Störungen und chronischen Erkrankungen führen. Eine chronische Erkrankung kann auch als verzweifelte Abwehrmaßnahme des Körpers betrachtet werden. Während Darm, Nieren, Lungen und Haut zu den Ausscheidungsorganen zählen, betrachten wir die Leber als Entgiftungsorgan. Werden Fremdstoffe nicht auf normalem Weg ausgeschieden, kann sich dies durch Atemwegsprobleme, Hautunreinheiten, Verschleimungen, wie eine ständig laufende Nase, Ohrenschmalz, Augensand oder eine Dysbakterie im Darm zeigen. Schwerwiegendere Störungen, wie Zysten, Myome, Tumore und andere onkologische Erkrankungen weisen auf eine stark verminderte Ausscheidungsfunktion des Körpers hin. In diesem Fall baut der Organismus sozusagen „zusätzliche“ Zellen, welche die Gifte aufnehmen, genauso, wie wir bei überfüllten Mülltonnen zusätzliche Beutel packen, um die Umwelt nicht zu verschmutzen. Wir beobachten in Messungen, bei denen Schwermetallbelastungen, Rückstände von Pestiziden und andere Homotoxine angezeigt werden, dass die ungünstigsten Werte nicht immer bei jenen Menschen anzutreffen sind, deren Lebensgewohnheiten in puncto Ernährung oder Genussmittel nicht unbedingt als optimal betrachtet werden können. Hingegen gibt es mitunter alarmierende Werte bei Menschen, welche sich in ihrer Ernährungs- und Lebensweise sehr bewusst verhalten. Deshalb ist die vorherrschende Strategie einer Ernährungsumstellung, Ausleitung von Giften und intensiveren sportlichen Betätigung, um den Körper von krankheitsverursachenden Rückständen zu befreien, unzureichend.

Ausscheidungstypen
Man kann, was die Vergiftungsthematik anbelangt, im Wesentlichen drei Grundtypen beobachten: Es gibt Menschen, die man zu den guten Ausscheidern zählen kann. Sie sind selten krank, regenerieren schnell und haben kaum nennenswerte Gewichtsprobleme. Dann gibt es den schlechten Ausscheider, welcher sich oft mit verschiedenen Symptomen auseinandersetzen muss, die vielfach chronische Verläufe haben. Der dritte Grundtyp plagt sich mit Übergewicht. Das überschüssige Fettgewebe ist zum Depot zahlreicher Schlackenstoffe geworden. Eine dauerhafte Gewichtsreduzierung gelingt erst, wenn die „Mülldeponien“ aus dem Körper heraus sind. Natürlich liegt bei jedem Menschen eine gewisse Grunddisposition vor, die er bei seiner physischen Entstehung mitgebracht hat. Der gute Ausscheider hat zumeist ein ausgeglichenes sonniges Gemüt, hält Kränkungen nicht lange fest und ist auch sonst bis auf Phasen erhöhter emotionaler und mentaler Belastung recht stabil. So kann er auch unbrauchbare Stoffe schneller ausscheiden. Der schlechte Ausscheider ist empfindsamer und langanhaltender von schwierigen Gefühlen in Anspruch genommen. Je schwerer es ihm fällt, unangenehme Situationen zu „verdauen“, emotionale und mentale Gifte loszulassen, desto mehr sind auch seine Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane beeinträchtigt. In diesem Fall unterstützt die Prana-Heilung in herausragender Weise die Wiederherstellung einer normalen Ausscheidungsfunktion, indem beispielsweise durch eine regelmäßige gründliche Behandlung des Solarplexus- und Nabelchakras und Reinigung der inneren Organe sowie durch das Praktizieren emotionaler und mentaler Hygiene eine schrittweise Verbesserung der Situation möglich wird. Ähnliches trifft auch für die Übergewichtigen zu. Sie haben nicht nur überflüssige Pfunde, sondern oft auch ungesunde Glaubenssätze und destruktive Gedanken, häufig über sich selbst, zu lange festgehalten. Ihr unbewusstes Anhaften an Überholtem und Unbrauchbarem hindert auch ihren physischen Körper am Loslassen.

Die gesunde Zelle schwingt
Es ist also festzustellen, dass die Fehlregulation, den Funktionskreis eines bestimmten Organs betreffend, bewirkt, dass sich Gifte in diesem ablagern. Die gesunde Zelle schwingt, reagiert über ihre Rezeptoren auf Nervensignale und Hormone – ihr Stoffwechsel ermöglicht, dass Nährstoffe aufgenommen und Unbrauchbares ausgeschieden werden kann. Sie reproduziert sich in vorgesehener Art und Weise. Steht der Mensch länger unter Stress oder trägt ein noch nicht verarbeitetes Trauma mit sich, zieht sich die Zelle zusammen und geht in den Schutzmodus. In diesem Zustand ist ihr Stoffwechsel beeinträchtigt. Um einen Entgiftungs- und Entschlackungsprozess erfolgreich zu gestalten, muss die Problemkonstellation auf der übergeordneten seelischen Ebene mit angesprochen werden. Wenn nur das betroffene Organ erleichtert wird ist es eine Frage der Zeit, wann das Problem sich wieder meldet.

Die Lebenskraft stärken
Wenn die Lebenskraft schwach ist, wird die Fähigkeit des Körpers Ablagerungen und Gifte herauszuschaffen vermindert. Deshalb sind alle Maßnahmen zur Stärkung der Lebensenergie essenziell. Neben Prana-Anwendungen gehören Atemübungen zur Intensivierung der Sauerstoffaufnahme, zur Reinigung der Chakras und der Poren sowie zur Stärkung des energetischen Levels seit Jahrtausenden zu den besonders effizienten Reinigungstechniken der feinstofflichen und stofflichen Systeme des Menschen. Eine chronische Störung der Zellatmung kann zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen. Körperübungen, welche nicht allein Ausdauer und muskuläres Training, sondern auch eine Anregung des Energieflusses und Harmonisierung des seelischen Befindens bewirken, leisten eine herausragende Unterstützung bei der Ausleitung von Ablagerungen. QiGong und Yoga werden deshalb auch in vielfältiger Weise therapeutisch eingesetzt.

Die individuelle Strategie finden
Manche sportliche Aktivität kann, zum falschen Zeitpunkt ausgeübt, kontraproduktiv in puncto Ausscheidung wirken. Morgens nach dem Aufstehen ist der pH-Wert meist im sauren Bereich und normalisiert sich bis gegen Mittag. Geht man in der Frühe Joggen oder macht Kraftsport, kommt es zu einer stärkeren Übersäuerung der Muskeln, auch des Herzmuskels. Besser ist es solche Trainings ab dem Mittag zu praktizieren. Diese Erkenntnis ist inzwischen auch in den Leistungssportzentren angekommen. Leben im Einklang mit den Gesetzen der Natur bedeutet auch eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten, um den Körper nicht neuerlich Giften auszusetzen. Es existiert eine unüberschaubare Fülle von Rezepten, Diätvorschriften und Fastenarten, um den Körper bei der Ausscheidung von Toxinen zu unterstützen. Vorrangig ist jedoch, die Maßnahmen dem eigenen Typ und den eigenen Lebensbedingungen anzupassen. Bestimmte Strategien können immer nur einen begrenzten Bereich abdecken. Sie gelten nicht zu allen Zeiten, nicht für alle Gelegenheiten und nicht für alle Menschen. Zum Glück beeinflussen bestimmte Methoden sowohl die körperliche als auch die feinstoffliche und seelische Ebene. Wird beim Fasten beispielsweise der Darm entlastet, geht auch das Loslassen destruktiver Gedanken und Gefühle leichter. Wenn jedoch nur die Hose und nicht das Bewusstsein weiter wird, hat die Fastenkur keine nachhaltige Wirkung. Loslassen im eigentlichen Sinn ergibt sich sowieso nur, wenn Körper und Seele als Einheit betrachtet werden. Ist die seelische Problematik erlöst, wird auch die Fehlregulation im organischen Bereich nicht mehr zurückkehren.

Die Neuaufnahme von Giften vermeiden
Leben im Einklang mit den Gesetzen der Natur bedeutet auch eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten, um den Körper nicht neuerlich vermeidbaren Giften auszusetzen. Die Zunahme an Umweltgiften in den letzten Jahrzehnten geht auch mit einem steten, nicht mehr unter den Tisch zu kehrenden Ansteigen der Zahl jener Menschen einher, die unter schwer definierbaren Gesundheitsstörungen leiden, die oftmals fehldiagnostiziert und –behandelt werden. Eigentlich könnte man auch meinen, dass das menschliche Abwehrsystem, indem es mit Allergien und anderen Beschwerden reagiert, durchaus Stärke im Sinne eines sich Wehrens gegen disharmonische Einflüsse zeigt. Dennoch wird immer selbstverständlicher davon ausgegangen, dass sich der Mensch dem Fortschritt zu unterwerfen und trotz chronischer Beschwerden alles in Kauf zu nehmen hat – seien es zunehmende Belastungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder oder den Organismus schwächende Giftstoffe, wie Fluorid, Pestizide, Quecksilber in Zahnfüllungen und Impfstoffen und anderes mehr. Normalerweise verhindert die Blut-Hirn-Schranke, dass Schwermetalle und andere Toxine in das Gehirn eindringen. Durch intensive elektromagnetische Belastung im Kopfbereich öffnet sie sich und lässt Giftstoffe eindringen, die mitverantwortlich für Schlaf- und Konzentrationsprobleme, endokrinologische Erkrankungen, Alzheimer und Tumore sind. Dem kann mit Wandlung und Vitalisierung von Elektrosmog begegnet werden. Ein weiteres Problem ist, dass alles zum Gift werden kann, was im Übermaß aufgenommen wird. „Die Dosis macht das Gift…“, wusste schon Paracelsus. So können auch an und für sich unschädliche Nahrungsmittel in falscher Menge, zum falschen Zeitpunkt, in falscher Zusammensetzung und in zu großer Geschwindigkeit verzehrt durch Gärungsprozesse im Darm zu Giften werden.

Gute Helfer
Wenn wir gesunde Lebensweisen zur täglichen Gewohnheit machen, verhindern wir ein Zumüllen des Körpers mit Giften und fördern die permanente Ausleitung. Dazu gehört neben einer frischen unverarbeiteten vegetarischen, zu einem hohen Prozentsatz basischen Nahrung, das reichliche Trinken reinen strukturierten Wassers. Viele Kräuter vor der Haustür, wie Brennnessel, Löwenzahn, Birken- oder Brombeerblätter unterstützen die Reinigung des Körpers von innen. Ein besonderes Highlight ist der Gerstengrassaft. Dieses basischste aller Getränke reinigt und säubert den Darm, ermöglicht eine schnelle Zellregeneration, fördert die Bildung roter Blutkörperchen, was eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung bewirkt.
Da unsere Füße stärker als andere Hautpartien ausscheiden, haben neben basischen Fußbädern und Bambuspflastern mit Bioresonanz auch ausgiebige Barfußgänge einen stark reinigenden Effekt. Der beste Weg zur Gesundheit ist immer noch der „Fußweg“. Über die nackten Fußsohlen laden wir gleich den Pflanzen wesentlich mehr Erdprana auf, als durch Kunststoffsohlen. An der Erdoberfläche befindet sich überwiegend elektrische Energie. Über die Füße aufgenommen, werden die Elektronen mit dem Körperwasser transportiert, gleichen unser Energiepotenzial dem der Erde an und stellen so den elektrischen Grundzustand im Körper wieder her. Das nennt man auch Erdung. Gleichzeitig werden dabei die Reflexzonen stimuliert, was wiederum zur Kräftigung der inneren Organe führt. Basenbäder, Wechselduschen und Bürstungen sind sehr gute Möglichkeiten zur Stärkung der Ausscheidungsfunktion der Haut.
Eine herausragende Methode, um in kurzer Zeit große Mengen Ablagerungen loszuwerden ist das Reibesitzbad nach Louis Kuhne. Dabei sitzt man mit gut gewärmtem und bekleidetem Oberkörper sowie warmen Füßen auf einem über eine große Waschschüssel gelegtem Brett oder vor einem Eimer, gefüllt mit kaltem Leitungswasser, und benetzt fortlaufend den Genitalbereich mithilfe eines Waschtuches. Die Dauer der Anwendung kann von anfänglich 10 Minuten auf eine halbe Stunde oder länger ausgedehnt werden, um sich anschließend durch Bewegung oder gut zugedeckt wieder zu erwärmen. Die Rückenmarksnerven werden durch das kalte Reibesitzbad in einem so starken Maße angeregt, dass innere Entzündungszustände nach kurzer Zeit zu den Ausscheidungsorganen hin abgezogen werden. Eine erhebliche Besserung des Allgemeinzustandes ist schon nach wenigen Anwendungen spürbar. Es gibt kein anderes Bad, welches den ganzen Nervenzustand so unmittelbar und günstig zu beeinflussen imstande ist. Im Unterleib, wo sämtliche Nerven mit ihren Ausläufern zu erreichen sind, übt das kühle Bad eine intensive Reflexwirkung auf das Gehirn und alle Funktionen des Körpers aus. Sowohl akute als auch chronische Krankheiten reagieren mit einem wesentlich schnelleren Heilverlauf. In unserer Praxis erlebten wir beispielsweise das Verschwinden eines tischtennisballgroßen Myoms im Uterus allein durch die Kombination von Prana-Anwendungen und Reibesitzbädern in weniger als sechs Wochen. Natürlich ist auch die altbewährte Sauna eine angenehme Entschlackungsmaßnahme. In Fastenzeiten empfehlen sich zusätzlich Einläufe, die auch hin und wieder mit Basenwasser oder zur besonders intensiven Reinigung mit Kaffee durchgeführt werden können.
Entgiftung und Entschlackung sind eine wesentliche Voraussetzung zur selbstbestimmten Gesunderhaltung und Genesung. Mit den vorgestellten Methoden kann jeder selbst Erfahrungen sammeln und sein eigener Heilkundiger werden. Dennoch sollte auch hier ein gesundes Maß an den Tag gelegt werden. Wir müssen auch lernen, mit unvermeidbaren Giften zu leben und mit diesen fertig zu werden. Dafür brauchen wir ein gewisses Maß an Konfrontation, um fit für die Auseinandersetzung unseres Körpers mit Umwelteinflüssen zu bleiben.